Bei Schwarzenbek : Sperrung auf Bahnstrecke Hamburg-Berlin - Mann im Gleisbett

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Ein Zugführer hatte die Einsatzkräfte alarmiert, weil er einen Mann auf den Gleisen bemerkte.

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20. November 2016, 12:04 Uhr

Schwarzenbek | Glückliches Ende eines Alarms mit meistens dramatischem Ausgang für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Bahnstrecke Hamburg - Berlin in Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg): Die Bahn hatte am Samstagabend gegen 18.30 Uhr einen wahrscheinlich von einem Zug erfassten Menschen am Bahngleis gemeldet. Rund eine Stunde lang war der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin lahmgelegt.

Sofort machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg in das abgelegene Gebiet vor den Toren der Stadt. Das Gleis wurde für den nötigen Einsatz voll gesperrt, zahlreiche Züge mussten stoppen.

„Wir haben den betroffenen Gleisabschnitt im Dunkeln abgesucht und schließlich einen älteren Heren entdeckt, dessen sich dann Rettungsdienst und Polizei annahmen", berichtete Jan Piossek, Zugführer der Feuerwehr Schwarzenbek.

Den Mann kannten die Polizisten bereits, er leidet demnach unter Demenz und ist oft orientierungslos unterwegs. Obwohl der Zug dicht an ihm vorbeigerauscht war, überstand der Senioren den Ausflug unverletzt.

16 Züge des Regional- und Fernverkehrs hatten Verspätung, wie eine Bahnsprecherin mitteilte.

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