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Unwetter im Norden : Schwere Gewitter ziehen über SH und Hamburg - Verkehrsbehinderungen auf A7

vom

Starkregen behindert den Berufsverkehr auf der A7, in Pinneberg stehen Keller unter Wasser.

Schwere Gewitter sind am Dienstagmorgen über Norddeutschland gezogen. Starkregen hat den morgendlichen Berufsverkehr auf der A7 bei Hamburg behindert. Die Autos hätten wegen der schwierigen Straßenverhältnisse besonders langsam fahren müssen, sagte ein Polizeisprecher. Wegen eines liegengebliebenen Fahrzeugs sei es gegen 6.30 Uhr bei Hamburg-Stellingen zu einem Auffahrunfall gekommen, als ein anderes Fahrzeug ausweichen wollte und einem anderen Wagen auffuhr. Es kam zu kilometerlangen Staus.

In Nahe im Kreis Segeberg schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein und setzte den Dachstuhl in Brand, wie ein Polizeisprecher sagte. Menschen wurden nicht verletzt.

Im Kreis Pinneberg standen mehrere Keller und Straßen unter Wasser.  Auch in Hamburg-Schnelsen schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein. Feuer sei jedoch nicht ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Im Neubaugebiet Am Obsthain in Ahrensburg geriet der Dachstuhl eines Einfamilienhauses nach einem Blitzeinschlag in Brand. Mit der Drehleiter rückten die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Zur Versorgung mit Löschwasser zapften die Feuerwehrleute zwei Zisternen mit 96 Kubikmeter Wasser an, da das Neubaugebiet nur über Wasserleitungen in 80 Millimeter Stärke verfügt. Diese Leitungen hatten deshalb nicht ausgereicht.

Der Löscheinsatz zog sich über eine längere Zeit hinweg. Um an die einzelnen Brandnester im gesamten Dachstuhl heranzukommen deckten die Feuerwehrleute Teile des Dachstuhls ab. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Menschen wurden nicht verletzt. Eine Mutter mit drei Kindern hatte sich nach dem Blitzschlag noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht und wurde von Nachbarn versorgt.

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erstellt am 30.Mai.2017 | 10:02 Uhr

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