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Feuer in Rellingen : Wohnhausbrand in Rellingen - die Löscharbeiten dauerten bis in den Abend

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Drei Bewohner waren Zuhause, als es brannte. Die Ursache ist unklar.

Rellingen | Fast 100 Feuerwehrleute – davon 20 unter schwerem Atemschutz – haben alles gegeben, stundenlang gegen die Flammen gekämpft, doch den roten Backsteinbau an der Wachtelstraße in Rellingen konnten die Einsatzkräfte nicht retten. Das Einfamilienhaus brannte am Sonnabendabend komplett aus. Eine dreiköpfige Familie wurde obdachlos.

Gegen 19.20 Uhr wurde die Rellinger Feuerwehr alarmiert. Dachstuhlbrand an der Wachtelstraße. Als die Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Gemeindewehrführer Jürgen Timm am Einsatzort eintrafen, brannte das Haus bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen aus dem Dach, den Fenstern im Obergeschoss sowie aus der Hauseingangstür. Kilometerweit war die Rauchsäule zu sehen.

Im Einsatz waren unter anderem 20 Atemschutzgeräteträger.

Im Einsatz waren unter anderem 20 Atemschutzgeräteträger.

Foto: Andreas Dirbach
 

Zeitgleich mit der Feuerwehr Rellingen traf ein Löschzug der Feuerwehr Halstenbek samt Drehleiter ein. „Da bereits nach den ersten Notrufen von einem ausgedehnten Schadenfeuer ausgegangen werden musste, wurde der Drehleiterzug bereits vor einer ersten Rückmeldung durch die Kooperative Regionalleitstelle West hinzualarmiert“, erläuterte Feuerwehrsprecher Björn Swennosen. Im weiteren Verlauf wurde die Alarmstufe konsequent erhöht. Die Feuerwehr Egenbüttel stellte weitere Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Auch Einsatzkräfte des Kreisfeuerwehrverbands waren vor Ort. Sie brachten neue Schläuche und Atemluftflaschen an die Einsatzstelle.

Stundenlang versuchten die Einsatzkräfte, den Brand zu löschten, doch das Haus brannte nieder.

Stundenlang versuchten die Einsatzkräfte, den Brand zu löschten, doch das Haus brannte nieder.

Foto: Andreas Dirbach
 

Die Bewohner des Hauses hatten sich bereits vor Eintreffen der Wehr in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. „Im Verlauf des Einsatzes konnte eine Katze aus dem Haus gerettet werden“, berichtete Swennosen.  Kräfte des bereitstehenden Rettungsdienstes versorgten das Tier mit medizinischem Sauerstoff. Gegen 20.10 Uhr war der Brand bereits unter Kontrolle. Es dauerte indes noch eine weitere Stunde, bis auch die letzten Flammen erstickt worden waren. Gegen 21.40 Uhr war der Einsatz für die meistern Feuerwehrleute beendet. Zur Schadenshöhe, sowie zur Brandursache gibt es bislang noch keine Angaben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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erstellt am 03.Apr.2016 | 14:00 Uhr

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