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Das ist los in SH : Wochenendtipps für Karnevalisten und Unverkleidete

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Süden der Republik haut in bunten Farben auf die Pauke. Und wir? Dinge, die man in SH sonst noch machen kann.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2017 | 19:45 Uhr

Zunächst: Sollten Sie sich nicht für Karneval begeistern können, betätigen Sie bitte das Scrollrad Ihrer Maus. Eine Lineallänge weiter unten wird Ihnen auch bei Ihrer pappnasenfreien Wochenendplanung geholfen. Zunächst einmal können Sie sich mit unserer Karte einen Überblick über kostümfreie Zonen verschaffen.

Inselkarneval auf Fehmarn

Die mit Abstand bekannteste Hochburg des Karnevals in Schleswig-Holstein ist Marne in Dithmarschen. Doch auch am Wochenende vor dem dortigen Rosenmontagsumzug unter dem Motto „Marn hol fast“ mit 20.000 Besuchern wird im Land der Fasching gefeiert. Am Sonnabend ab 14 Uhr, ist der Marktplatz in Burg in der Hand von Faschingsfreunden. Organisiert wird das Ganze von der Feuerwehr der Gemeinde. Der 135. Inselkarneval verzichtet aus Kostengründen auf Rathaussturm, Prinzenpaar und Tanzgarde. Dafür gibt es DJs. Mehr Infos: www.ff-burg.de/

Zum 10. Karnevalsumzug treffen sich ebenfalls am Sonnabend  um 13.11 Uhr außerdem die „Meimersdorfer Narren“ von 2008. Hier wird mit einem fröhlichen „Meido“ gegrüßt. Mehr Infos: www.karneval-meimersdorf.de/

 

Max Giesinger in Flensburg

Bekannt wurde der Sänger und Songwriter 2011 durch seine Teilnahme an der Casting-Show „The Voice of Germany“. Sein Song „80 Millionen“ wurde bei Youtube über 25 Millionen mal angesehen. 2016 feierte der Ex-Straßenmusiker seinen großen Durchbruch und tourte durch ganz Deutschland. Am Freitag, dem 24.02. um 20 Uhr tritt er in persönlicher Atmosphäre im Flensburger Max in der Schiffbrückstraße auf.


Faszination Spinnen in Schleswig

<p>Mutprobe bestanden: Museumsleiterin Dörte Beier (li.) und Stadtsprecherin Antje Wendt mit einer schwarzen Vogelspinne in den Händen.</p>

Mutprobe bestanden: Museumsleiterin Dörte Beier (li.) und Stadtsprecherin Antje Wendt mit einer schwarzen Vogelspinne in den Händen.

Diese Ausstellung im Schleswiger Stadtmuseum ist nicht für jeden etwas. Vogelspinnen, darunter die größte Spinnenart der Welt. Riesige afrikanische Skorpione. Alle quicklebendig. Auch wenn schätzungsweise jeder zehnte Deutsche unter Arachnophobie, der krankhaften Angst vor Spinnen, leidet und noch viel mehr Menschen einen gewissen Ekel vor den Krabblern verspüren – in den 44 Terrarien wimmelt es vor interessantem Getier. Und der Grusel-Faktor kann auch erheiternd sein.

„Faszination Spinnen“ ist bis zum 19. März täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr im Stadtmuseum, Friedrichstraße 9-11, zu sehen. Der Eintritt kostet 7,50 Euro (ermäßigt 5,50 Euro, Familien 20 Euro, Schulklassen drei Euro pro Schüler).

 

Sternenfieber oder das Queen-Himmelreich

Foto: dpa

Durch die Neuentdeckung sieben erdähnlicher Planeten ist das Sternenfieber erwacht. Dieser Begeisterung wird am Wochenende Rechnung getragen. Bei klarem Wetter gibt es am Samstag ab 19 Uhr eine öffentliche Himmelsbeobachtung auf der Sternwarte der FH Kiel. Die Ampel zeigt online ab zwei Stunden vor dem Beobachtungstermin die Einschätzung der Sichtverhältnisse an. An gleicher Stelle im Mediendom ertönt auch bei Turbulenzen am Himmelszelt ein lautes „We will rock you“! „Queen Heaven – The Original“ wird als gigantisches 77-minütiges 360-Grad-Rundum-Spektakel vorgeführt.  Eine  Hommage an die vier genialen Musiker um Freddie Mercury, der vor kurzem 70 Jahre alt geworden wäre.

 

Hundertwasser in Wedel

Eine Frau betrachtet in Wedel im Ernst Barlach Museum Arbeiten und ein Portrait des Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000).

Eine Frau betrachtet in Wedel im Ernst Barlach Museum Arbeiten und ein Portrait des Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000).

Foto: Axel Heimken/dpa

Die Hundertwasser-Ausstellung im Ernst Barlach Museum Wedel wurde bis zum 5. März verlängert. Zu sehen sind rund 120 farbige Lithographien, Holzschnitte, Plakate und Architekturmodelle des österreichischen Künstlers aus allen Schaffensperioden. Die Schau wurde von der Ernst Barlach Gesellschaft in enger Zusammenarbeit mit privaten Leihgebern organisiert und wandert anschließend nach Ratzeburg.

 

Einstimmung auf das Nolde-Jahr

Farbgewaltig: Die Ölgemälde „Hohe Wogen“ (re.) sowie daneben „Gelbe und hellrote Dahlien“.
Farbgewaltig: Die Ölgemälde „Hohe Wogen“ (re.) sowie daneben „Gelbe und hellrote Dahlien“. Foto: Markus Dewanger

Im Hans-Christiansen-Haus auf dem Flensburger Museumsberg kann sich per Ausstellung schon einmal fit gemacht werden für das 150-Jährige Geburtsjubiliäum von Emil Nolde in diesem Jahr. Mit Vorträgen, Exkursionen und museumspädagogischen Aktionen wird auf Noldes besonderes Verhältnis zum Museum in Flensburg hingewiesen. Auf einen Besuch der neuen Ausstellung „150 Jahre Emil Nolde – Meisterwerke“ im Nolde-Museum in Seebüll müssen Kunstinteressierte noch eine Woche warten. Am 1. März geht es dort los.


Auf nach Aarhus

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Foto: Visit Aarhus

Die Zeit vergeht oft im Fluge, darum sollte man einen Besuch von Europas Kulturhauptstadt Aarhus nicht mehr auf die lange Bank schieben. Denn zumindest das Indoor-Programm ist schon voll im Gange. „Let's rethink“ lautet das Motto mit dem das heimliche intellektuelle Zentrum Dänemarks 2017  im wahrsten Sinne einen „denkwürdigen“ Eindruck hinterlassen will. Unser 13 gute Gründe für einen Besuch und der Festival-Kalender verraten mehr.

Peter Doherty live in Hamburg

Der Musiker Peter Doherty 2012 beim Musikfestival „Rock im Park“ auf der Bühne.
Der Musiker Peter Doherty 2012 beim Musikfestival „Rock im Park“ auf der Bühne. Foto: Daniel Karmann dpa/lby
 

Am Freitagabend spielt der britische Skandalmusiker in der Großen Freiheit 36 in der Hansestadt. Im vergangenen Dezember erschien mit „Hamburg Demonstrations“ sein zweites Soloalbum, das den Musiker von einer ganz anderen, sehr intimen Seite präsentiert. Einlass ist ab 19 Uhr und der Eintritt kostet etwa 45 Euro.

Raus an die frische Luft

<p>Auch bei Nebel wirkt sie befreiend: Die Ostseeküste.</p>

Auch bei Nebel wirkt sie befreiend: Die Ostseeküste.

Foto: dpa

Das Wetter strapaziert seit Wochen die frühlingshungrigen Nerven. Bis mindestens zum späten Samstagnachmittag dürfte es an diesem Wochenende aber etwas Gnade zeigen und Aktivitäten an der frischen Luft genehm machen. So könnte man unseren zwei Meeren mal wieder einen Besuch abstatten. In Langballigau kann man am Strand spazieren und Freiluft-Fitnessgeräte austesten, während Enkelkinder oder Kinder sich auf dem Spielplatz nebenan vergnügen, bis die Dunkelheit die Abendbrotszeit küsst. Es wird allemal Zeit für eine Landpartie: Schneeglöckchen und Winterlinge sprießen und wollen entdeckt und bewundert werden.

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