Stellenstreichungen bei Windkraft-Hersteller : Wirtschaftsminister Meyer trifft Senvion-Betriebsrat

Das Senvion-Werk am Husumer Außenhafen soll geschlossen werden. Nun geht es um den Erhalt von Stellen in Osterrönfeld und Büdelsdorf.
Das Senvion-Werk am Husumer Außenhafen soll geschlossen werden. Nun geht es um den Erhalt von Stellen in Osterrönfeld und Büdelsdorf.

In Osterrönfeld soll es um die Sicherung von fast 1000 Arbeitsplätzen in SH gehen.

shz.de von
19. April 2017, 07:16 Uhr

Osterrönfeld | Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) spricht am Mittwoch in Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde) mit Vertretern des örtlichen Betriebsrates des Windkraftanlagenherstellers Senvion. Dabei gehe es vorrangig um die Sicherung der insgesamt fast 1000 Arbeitsplätze der Senvion-Betriebe in Osterrönfeld und im nahe gelegenen Büdelsdorf, sagte ein Ministeriumssprecher.

Senvion will in Deutschland rund 730 Stellen streichen – 150 davon in Schleswig-Holstein. Betroffen sind die Werke Husum im Kreis Nordfriesland, Trampe in Brandenburg sowie der Standort der PowerBlades GmbH in Bremerhaven.

An einer Protestkundgebung der IG Metall in Husum hatte kürzlich auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) teilgenommen. Das Unternehmen sei wochenlang abgetaucht gewesen, hatte Albig kritisiert. Nun sei es endlich gelungen, nach Ostern Gespräche zwischen Landesregierung und Geschäftsführung zu vereinbaren.

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