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Edelhölzer unterm Hammer : Wertholz-Versteigerung in Daldorf: Die besten Baumstämme der Region

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Wertvolle Bäume in Möbelholzqualität wachsen auch im waldarmen SH. Zur Versteigerung kommen auch Käufer aus dem Ausland.

Daldorf | In Daldorf im Kreis Segeberg sind am Freitag die besten Baumstämme aus der Region versteigert worden. Ein Großteil des Holzes waren Eichen und Eschen, sagte Harald Nasse von der Schleswig-Holsteinischen Holzagentur. Rund 25 Käufer aus ganz Deutschland, aber auch aus Dänemark, Estland, Polen und der Schweiz hatten Interesse an den norddeutschen Hölzern.

Schleswig-Holstein gilt als waldarme Region. Insgesamt gibt es im nördlichsten Bundesland 173.412 Hektar Wald. Das entspricht einem Waldanteil von elf Prozent Die größte zusammenhängende Waldfläche bilden der Sachsenwald mit rund 6000 Hektar und der Segeberger Forst mit ungefähr 4500 Hektar.

Den Angaben zufolge standen insgesamt 1500 bis 2000 Stämme zum Verkauf - einzeln, aber auch gebündelt. Von den zuvor schriftlich eingereichten Geboten bekamen die Höchsten den Zuschlag. Ein Nachbieten war nicht möglich. Die Wertholzversteigerung ist eine wichtige Einnahmequelle der Förstereien.

Damit ein junger Baum zu Wertholz wird, braucht er neben einem geraden und kräftigen Wuchs auch Pflege. Schon in der Jugend muss er vor Bissverletzungen durch das Wild geschützt werden. Im Winter müssen die unteren Äste glatt am Stamm abgeschnitten werden, damit der Haupttrieb stärker versorgt wird.

Wann ein Baum gefällt wird, um als Wertholz versteigert zu werden, ist sehr stark von der Baumart abhängig. Eine Eiche hat mit 150 bis 200 Jahren die entsprechende Größe, eine Vogelkirsche schon mit 70 Jahren.

Schleswig-Holstein gilt als waldarme Region. Insgesamt gibt es im nördlichsten Bundesland 173.412 Hektar Wald. Das entspricht einem Waldanteil von elf Prozent Die größte zusammenhängende Waldfläche bilden der Sachsenwald mit rund 6000 Hektar und der Segeberger Forst mit ungefähr 4500 Hektar.

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erstellt am 17.Feb.2017 | 14:30 Uhr

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