Tourismus in SH : Unsichere Lage in der Welt - mehr Urlauber in Schleswig-Holstein

Langes Wochenende, Sonnenschein und Meer: Das Wochenende lockt wieder zahlreiche Gäste nach SH.
Schleswig-Holstein boomt und war in diesem Jahr für viele das Sehnsuchtsziel im Urlaub.

Die Zahl der Übernachtungen stieg auf 15,76 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Der Grund: die aktuelle Sicherheitslage in der Welt.

shz.de von
21. September 2016, 16:17 Uhr

Kiel | Auch das schlechte Wetter im Hochsommer-Monat Juli hat den Tourismus-Boom in Schleswig-Holstein nicht gestoppt. In den ersten sieben Monaten des Jahres trafen in den Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten insgesamt gut 4,18 Millionen Gäste ein und damit 5,0 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie das Statistikamt Nord am Mittwoch berichtete, stieg die Zahl der Übernachtungen ebenfalls um 5,0 Prozent auf 15,76 Millionen.

Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) ist das Land mit seiner Tourismusstrategie auf dem richtigen Weg. Außerhalb der Hauptsaison gebe es im Norden „noch viel Luft nach oben“. Die Sicherheitslage auf der Welt führe dazu, dass zahlreiche Menschen eher im Inland Urlaub machten. „Auch die Investitionen in die touristische Infrastruktur und in neue attraktive Hotelprojekte zeigen Wirkung.“ Wachstumstreiber sind laut dem Minister besonders die Ostseeküste und die Holsteinische Schweiz.

Im Juli zählten die Hotels, Ferienanlagen, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze gut 1,06 Millionen Übernachtungsgäste. Das entsprach einer Steigerung zum gleichen Vorjahresmonat um 5,3 Prozent. Knapp 4,65 Millionen Übernachtungen bedeuteten ein Plus von 5,4 Prozent. Die Statistik erfasste 3700 Beherbergungsstätten mit 174.500 Betten und 262 Campingplätze.

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