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Insolvente MS Deutschland : Traumschiff: Gläubigertreffen in München

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Bei der Versammlung steht die Wahl eines Vertreters an, der die Zukunft der insolventen MS „Deutschland“ sichern soll.

Neustadt/München | Die Gläubiger der insolventen MS „Deutschland“ treffen sich am Mittwoch in München, um einen Vertreter für den anstehenden Restrukturierungsprozess zu wählen. Er soll mit umfangreichen Entscheidungsbefugnissen ausgestattet werden, um den Erhalt des als ZDF-„Traumschiff“ bekanntgewordenen Kreuzfahrtschiffes zu sichern, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter am Montag mit.

Unter anderem sollen die mehreren Hundert Anleihegeber auf ihre erstrangigen Hypothekenforderungen verzichten. Für diese Ermächtigung müssen mindestens 50 Prozent der Gläubiger anwesend sein. Als Gläubigervertreter stellt sich auf Vorschlag der Deutschen Investoren Union Stefan Ulrich von der Unternehmensberatung STU Management Partners zur Wahl. Der frühere bayerische Ministerpräsident Günter Beckstein hatte seine Kandidatur zurückgezogen.

Eine erste Gläubigerversammlung am 8. Oktober war wegen zu geringer Beteiligung nicht beschlussfähig. Bei dem jetzt anstehenden Treffen ist für die Wahl des Gläubigervertreters keine Mindestbeteiligung erforderlich.

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erstellt am 10.Nov.2014 | 12:35 Uhr

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