Rekord zum Jahresende : Tourismus-Hoch in SH hält an

Eines der beliebtesten Touristen-Ziele in Schleswig-Holstein: Der Strand von Sankt Peter-Ordning.
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Eines der beliebtesten Touristen-Ziele in Schleswig-Holstein: Der Strand von Sankt Peter-Ordning.

Mehr Gäste, mehr Übernachtungen - das Land zwischen den Meeren steht bei Touristen weiterhin hoch im Kurs.

shz.de von
20. Dezember 2017, 14:22 Uhr

Kiel | Der Tourismus in Schleswig-Holstein bleibt auf Erfolgskurs. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres trafen im nördlichsten Bundesland 6,9 Millionen Übernachtungsgäste in den Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten ein und damit 4,7 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie das Statistikamt Nord am Mittwoch weiter berichtete, stieg die Zahl der Übernachtungen um 5,2 Prozent auf gut 27,2 Millionen. Damit blieb jeder Gast im Durchschnitt 3,9 Nächte.

Aller Voraussicht nach wird der Norden in diesem Jahr bei den Übernachtungen erstmals die Marke von 29 Millionen übertreffen. 2016 waren es zum ersten Mal mehr als 28 Millionen.

Wie schon die Vormonate, schloss auch der Oktober mit positiven Ergebnissen ab. 676.000 Übernachtungsgäste bedeuteten ein Plus zum gleichen Vorjahresmonat von 4,2 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen nahm um 7,1 Prozent auf fast 2,66 Millionen zu.

Tourismusminister Bernd Buchholz rief die Branche auf, den Schwung zu nutzen, um auch den Tourismus abseits der Küsten nachhaltig zu stärken. „Qualität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden die entscheidenden Faktoren sein, um die positive Entwicklung verstetigen und halten zu können“, sagte der FDP-Politiker. Er wies darauf hin, dass von den Zuwächsen alle Reisegebiete bis auf die Holsteinische Schweiz (minus 4,7 Prozent bei den Übernachtungen) profitierten. Hier ist im Jahresvergleich allerdings zu berücksichtigen, dass die Region wegen der Landesgartenschau in Eutin 2016 höhere Gäste- und Übernachtungszahlen hatte.

Den größten Übernachtungszuwachs verzeichnete 2017 die Nordsee mit 9 Prozent, gefolgt vom übrigen Binnenland, also außer der Holsteinischen Schweiz, mit 4,9 Prozent und der Ostsee mit 3,4 Prozent.

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