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Offshore-Windenergie : Tennet stellt Antrag für „Südlink“-Trasse

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Tennet macht ernst: Der Stromnetzbetreiber will die Unterlagen zum Bau der umstrittenen Höchstspannungsleitung „Südlink“ am 3. November bei der Bundesnetzagentur einreichen.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2014 | 16:20 Uhr

Bielefeld | Die rund 800 Kilometer lange Stromtrasse „Südlink“ soll bis 2022 die „Hauptschlagader der Energiewende“ werden. Der Stromnetzbetreiber Tennet will die Unterlagen zum Bau der umstrittenen Höchstspannungsleitung am 3. November bei der Bundesnetzagentur einreichen. Tennet bestätigte am Donnerstag einen Bericht der in Bielefeld erscheinenden Zeitung „Neue Westfälische“. Die Trasse soll den Strom aus Windparks im Norden in den Süden Deutschlands transportieren.

Die Unternehmen Tennet und TransnetBW, zwei der vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen in Deutschland, haben bereits vor Monaten einen Vorschlag für die Streckenführung vorgelegt. Sie beginnt in Wilster in Schleswig-Holstein und führt dann über etwa 200 Kilometer durch Niedersachsen. Bei Höxter verläuft die Trasse 60 Kilometer durch Nordrhein-Westfalen und dann in Hessen westlich an Kassel vorbei in Richtung Bayern zum Ziel im Raum Grafenrheinfeld.

Kritiker befürchten, dass die Gleichstromtrasse mit bis zu 70 Meter hohen Masten Lebensqualität, Gesundheit und Tourismus schaden werde. An diesem Freitag treffen sich in Detmold die Spitzen betroffener Landkreise aus NRW und Niedersachsen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

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