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Tunnel und Fehmarnsundbrücke : So werden Bauarbeiten am Fehmarnbelt den Bahnverkehr stören

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Tage oder Wochen wird der Zugverkehr ausfallen - auch auf der Fehmarnsundbrücke.

Beim Ausbau des Bahnzubringers zum geplanten Ostseetunnel zwischen Fehmarn und Dänemark wird es vorübergehende Unterbrechungen des Zugverkehrs geben. Auch die Fehmarnsundbrücke muss vorübergehend gesperrt werden. Dabei gehe es aber um einige Tage oder Wochen, keinesfalls um mehrere Jahre am Stück, sagte eine Bahnsprecherin am Montag.

Die Vogelfluglinie ist seit Jahren ein großes und kontroverses Infrastrukturthema in Schleswig-Holstein. Gegen den geplanten Fehmarnbelttunnel regt sich nicht nur auf Fehmarn Widerstand. Der Fehmarnsundbrücke droht laut dem Bundesrechnungshof noch vor dem Bau der geplanten neuen Sundquerung die Stillegung.

Die Bahn erarbeitet nach Angaben der Sprecherin derzeit verschiedene Bauphasenszenarien mit Ausweichstrecken und Ersatzangeboten. Die Erreichbarkeit der Ostseeinsel Fehmarn sei dabei ein wichtiges Kriterium, sagte die Sprecherin.  In einem Bericht des Bundesrechnungshofes zur geplanten Fehmarnsundquerung heißt es dagegen, das Baukonzept der Bahn sehe vor, die eingleisige Strecke zwischen Neustadt und Puttgarden zwischen 2021 und 2025 voll zu sperren und zu sanieren. Deshalb würden in der Zeit auch auf der Fehmarnsundbrücke keine Züge fahren.

Die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, sagte am Montag, der Bericht mache deutlich, wie widersprüchlich die Planungen der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums seien.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 15:31 Uhr

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