Video über das Kraftwerk in der Nordsee : Offshore-Windpark „Amrumbank West“ – Helgoland profitiert

Im Herbst soll der Windpark fertig sein. Dann sollen bis zu 300.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

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24. Juni 2015, 19:05 Uhr

Helgoland | In diesem Jahr sollen die drei Offshore-Windparks nördlich von Helgoland fertig werden. Weit über drei Milliarden Euro haben die drei Energieversorger Eon, RWE und WindMW investiert. Ein kleiner, aber wichtiger Teil der Investitionen landete auf Helgoland, 40 Kilometer vor der Küste. Weltweit erste Offshore-Serviceinsel, nannte sich die Hochseeinsel ab 2011. Die Energieversorger haben hier für mehr als 15 Millionen Euro Servicezentralen gebaut, weiteres Geld soll in den Ausbau der Hafenstruktur fließen.

Der Offshore-Windpark vor Helgoland besteht eigentlich aus drei Windparks der Energieversorger Eon („Amrumbank West“), RWE („Nordsee Ost“)und WindMW („Meerwind Süd/Ost“). Sie liegen zwischen 23 und 53 Kilometern nördlich Helgolands. Die letzten Windräder sollen bis Herbst 2015 am Netz sein. Zusammen können sie rechnerisch mehr als 900.000 Haushalte mit Strom versorgen. Eon und RWE haben nach eigenen Angaben je eine Milliarde Euro investiert, WindMW sogar 1,3 Milliarden Euro. Mehr als 200 Turbinen sind installiert, manche sind von der Wasseroberfläche bis zur Rotorspitze 160 Meter hoch und überragen damit den Kölner Dom.

Hier sind deutsche Offshore-Windparks in Betrieb (rot), im Bau (gelb) oder geplant (blau):

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