Baumarktkette : Max-Bahr-Märkte komplett in neuen Händen

Der Parkplatz ist leer, die Einkaufswagen sind weg. Alle Märkte von Max Bahr – hier der Standort in Neumünster – sind verkauft.
Der Parkplatz ist leer, die Einkaufswagen sind weg. Max Bahr wird jetzt zu einem Hagebaumarkt umgebaut.

Alle Märkte der insolventen Baumarktkette Max Bahr sind verkauft. Ein Großteil der Arbeitsplätze konnte bislang erhalten bleiben.

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03. Juli 2014, 16:56 Uhr

Hamburg | Die Märkte der insolventen Baumarktkette Max Bahr sind komplett in neue Hände übergegangen. Mit dem Verkauf der Immobilie in Porta Westfalica seien im Zeitraum von sieben Monaten alle 67 früheren Max-Bahr-Standorte der Eigentümergesellschaft „Moor Park“ verkauft, teilte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Donnerstag in Hamburg mit. Vom Gesamtbestand wurde der größte Anteil von fast 40 Immobilien an die Baumarktbetreiber Bauhaus, Hagebau und Globus verkauft. Weitere 18 Standorte gingen an zwei Unternehmen aus der Möbelbranche, die restlichen an verschiedene Projektentwickler.

Mehrere der verkauften ehemaligen Max-Bahr-Immobilien seien bereits umgebaut und von den neuen Betreibern wieder eröffnet worden. „Durch den Verkauf von sämtlichen Moor-Park-Immobilien an renommierte Unternehmen aus der Baumarkt- und Möbelbranche sowie an einige Projektentwickler ist es gelungen, rund 2800 Arbeitsplätze neu zu schaffen“, erläuterte Brinkmann. Damit sei ein Großteil der Arbeitsplätze erhalten worden.

Bei den verkauften Märkten handelt es sich um die „alten“ Max-Bahr-Märkte, die schon vor der Übernahme durch Praktiker diesen Namen trugen. Beim Verkauf 2007 gingen die Immobilien an „Moor Park“, eine Tochtergesellschaft der Royal Bank of Scotland (RBS). Weil diese Gesellschaft ebenfalls insolvent war, musste mit Brinkmann ein weiterer Insolvenzverwalter den Verkauf abwickeln.

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