Innenminister Breitner : Land prüft Inselzulage für seine Bediensteten

Schon weil sie auf Fähren oder andere Verkehrsmittel zum Festland angewiesen sind, ist für Insulaner das Leben teurer. Foto: Sopha
Schon weil sie auf Fähren oder andere Verkehrsmittel zum Festland angewiesen sind, ist für Insulaner das Leben teurer. Foto: Sopha

Das Leben auf den Inseln wie Sylt, Amrum oder Föhr ist teuer. Deshalb sollen Bedienstete des Landes möglicherweise mehr Geld bekommen.

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11. September 2012, 11:19 Uhr

Sylt/Kiel | Innenminister Andreas Breitner (SPD) will den Landesbediensteten auf den nordfriesischen Inseln und Helgoland künftig eine "Inselzulage" zahlen. Am Rande eines Besuches auf der Nordseeinsel Sylt, bei dem es um die Förderung kommunaler Wohnungsbauvorhaben ging, erklärte Breitner am Wochenende, dass er eine solche Zulage für die etwa 100 Bediensteten derzeit prüfen lasse. "Wir wollen einen Ausgleich für die deutlich höheren Mieten und Lebenshaltungskosten schaffen, weil wir sonst in ein paar Jahren keine Polizisten, Lehrer oder Wasserbauer mehr finden, die auf den Inseln leben und arbeiten wollen."
Noch unter der alten Regierung hatte das Land der Insel Sylt 20 Millionen Euro zur Förderung kommunaler Wohnungsbauprojekte zugesagt. Breitner: "Das Geld liegt bereit und kann fließen, sobald das in Arbeit befindliche insulare Wohnraumkonzept vorliegt."

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