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Studie für 2014 : Krankenstand in SH: Busfahrer fehlen öfter als Ärzte

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Aus der Onlineredaktion

Reinigungskräfte werden am häufigsten krankgeschrieben. Zwischen den einzelnen Branchen gibt es große Unterschiede.

Wie oft Schleswig-Holsteiner wegen Krankheit am Arbeitsplatz fehlen, hängt laut dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK Nordwest vom Beruf ab. Reinigungskräfte waren im vergangenen Jahr mit 30,4 Fehltagen am häufigsten krankgeschrieben, gefolgt von Gerüstbauern (29,6 Fehltagen) und Busfahrern (29,4 Fehltage). Am wenigsten fehlten Ärzte (5,0 Fehltage) und Beschäftigte aus den Bereichen Marketing (8,7 Fehltage) und Informationstechnik (9,3 Fehltage).

Zwischen den einzelnen Branchen gibt es demnach erhebliche Unterschiede bei den Krankenständen: Das Gesundheits- und Sozialwesen weist mit 6,3 Prozent den höchsten Krankenstand aus, in der Öffentlichen Verwaltung beträgt er 6,2 Prozent und im Energie- und Entsorgungssektor 6,1 Prozent. Niedrige Krankenstände lassen sich hingegen in der Land- und Forstwirtschaft (3,6 Prozent) und bei Banken und Versicherungen (4,0 Prozent) finden. Der Krankenstand betrug bei den rund 280.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr unverändert 5,4 Prozent.

Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Mit 23,7 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen psychische Erkrankungen (11,4 Prozent), Verletzungen (11,2 Prozent) und Atemwegserkrankungen (9,2 Prozent). Jeder Beschäftigte fehlte im Betrieb im Durchschnitt 19,8 Tage. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 12,5 Kalendertagen.

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erstellt am 05.Aug.2015 | 13:06 Uhr

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