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Kraftfahrt-Bundesamt : KBA soll Pkw-Maut eintreiben: 1500 neue Jobs?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das wäre ein Coup für die Flensburger Behörde: Falls die Pkw-Maut kommt, wäre das KBA an führender Stelle dabei.

Flensburg | Das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) soll das Konzept für die Pkw-Maut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) umsetzen. Die Behörde soll das Geld aus der geplanten Pkw-Mau eintreiben, weil sie sowohl über die dafür notwendigen zentralen Register als auch über eine ausgereifte IT-Technik verfügt.

Nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ müssten für das Versenden der 40 Millionen Bescheide an die deutschen Pkw-Halter rund 1500 Planstellen zusätzlich geschaffen werden. Das koste pro Jahr 100 Millionen Euro. Bisher sei allerdings noch nichts entschieden, sagte KBA-Präsident Ekhard Zinke am Sonntag unserer Zeitung.

Zunächst sei das Bundesverkehrsministerium gefragt, das noch im Oktober einen Gesetzentwurf vorlegen werde. Auf die Frage, ob die Umsetzung der Pkw-Maut für das KBA eine reizvolle Aufgabe sei, sagte Zinke: „Mich reizen alle Aufgaben, die das KBA und seinen Standort stärken – aber nicht um jeden Preis.“

Das KBA beschäftigt in Flensburg derzeit gut 900 Mitarbeiter.

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erstellt am 13.Okt.2014 | 20:28 Uhr

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