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Kammer-Kritiker loben Lübecker IHK

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2015 | 00:33 Uhr

Beim Thema Personal zählt die Lübecker Industrie- und Handelskammer (IHK) zu den bescheidensten in ganz Deutschland. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundesverbands für freie Kammern (bffk) hervor. Demnach kommen in der Hansestadt 818 Mitglieder auf eine Vollzeitstelle. Zum Vergleich: Im Feld der großen Kammern schneiden nur Hannover (827), München (886), Münster (877) und Berlin (1119) besser ab. Das schlechteste Verhältnis zwischen Kammerpersonal und Mitgliedern weist bei den großen Kammern Chemnitz auf. Dort kommen auf jede Vollzeitstelle 479 Mitglieder. Die IHK Flensburg ist bei den Kammern mittlerer Größe nur „grauer Durchschnitt“, wie Kai Boeddinghaus, Bundesgeschäftsführer des bffk, sagt. An der Förde stehen 561 Mitglieder einer Vollzeitstelle gegenüber. Kiel ist in derselben Kategorie „besserer Durchschnitt“ mit 621 Mitgliedern pro Stelle. Unter den mittelgroßen Kammern schneidet Bonn mit einer Stelle pro 791 Mitgliedern am besten ab. In Hagen hingegen stehen jeder Stelle 239 Mitglieder gegenüber. Der bffk kritisiert als Organisation die Rechte der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern.

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