Windenergie : Insolvenz: Einigung um Prokon-Zukunft

Aufatmen bei Prokon: Gläubiger und Insolvenzverwalter einigen sich am Donnerstag über die Weiterführung des Windenergie-Unternehmens.

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03. Juli 2014, 13:15 Uhr

Hamburg | Das insolvente Windenergie-Unternehmen Prokon wird weitergeführt. Darauf haben sich im Grundsatz drei große Gruppen von Gläubigern und der Insolvenzverwalter in einer gemeinsamen Besprechung verständigt, wie die Beteiligten am Donnerstag in Hamburg mitteilten. Es sei nicht beabsichtigt, das Unternehmen zu zerschlagen und die Windparks in Deutschland und Polen zu verkaufen.

An der Besprechung hätten Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin, die „Freunde von Prokon“, die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) teilgenommen. Einen verbindlichen Auftrag zur Erstellung eines entsprechenden Insolvenzplans muss die Gläubigerversammlung am 22. Juli in Hamburg erteilen.

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