Statistisches Landesamt Nord : Industrie in Schleswig-Holstein kurbelt Investitionen kräftig an

Im europäischen Vergleich der Arbeitskosten in Industrie und wirtschaftlichen Dienstleistungen für 2017 lag Deutschland mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 34,50 Euro auf dem sechsten Rang.
Besonders erfreulich sei die Entwicklung im Bereich Ernährungs- und Futtermittelindustrie mit einem Plus von elf Prozent und in der chemischen Industrie, kommentierte Bernd Buchholz die Zahlen.

Die Gesamtsumme stieg 2017 um 19 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Den Wirtschaftsminister freut die Entwicklung.

shz.de von
06. November 2018, 12:18 Uhr

Kiel | Die Industriebetriebe in Schleswig-Holstein haben bei den Investitionen deutlich zugelegt. Die Gesamtsumme stieg im vergangenen Jahr um 19 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Nord am Dienstag berichtete. Wie schon im Jahr zuvor tätigten 95 Prozent der Industriebetriebe Bruttoanlageinvestitionen. Die Statistik erfasst Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern.

Besonders hohe Investitionen verbuchten die Nahrungs- und Futtermittelindustrie (plus elf Prozent auf 185 Millionen Euro), die Chemie (plus 55 Prozent auf 181 Millionen) und der Maschinenbau (plus 31 Prozent auf 122 Millionen Euro).

„Das Investitionsklima für Industrieunternehmen in Schleswig-Holstein ist hervorragend“, sagt Wirtschaftsminister Bernd Buchholz. Die Zahlen würden zeigen, dass Schleswig-Holstein auch als Industriestandort attraktiv sei und an den hiesigen Standorten investiert werde.

Auch die Entwicklung im Bereich Maschinenbau sei erfreulich. „Da wollen wir ansetzen und die positive Entwicklung weiter unterstützen“, sagte Buchholz. Für die Industriebetriebe in Schleswig-Holstein werde es darauf ankommen, Zukunftschancen und Zukunftsmärkte auszumachen und entsprechend in diese Märkte zu investieren, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

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