Investitionen : Immobilien-Hoch in SH hält an

Die Investitionsbank vergab im ersten Halbjahr mehr Förderkredite für Immobilien als im Vorjahr. Auch die frisch vergebene Rating-Bestnote Triple A hilft.

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25. Juli 2014, 11:05 Uhr

Kiel | Investitionen in Häuser und Wohnungen stehen in Schleswig-Holstein weiter hoch im Kurs. Die Investitionsbank vergab im ersten Halbjahr Förderkredite für Immobilien in Höhe von 229 Millionen Euro und übertraf damit das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24 Millionen.

Die Nachfrage nach Fördermitteln für Neubau, Kauf, Modernisierung und Sanierung von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen blieb auf hohem Niveau, teilte das Institut am Freitag mit. Auch beim Bau von Mietwohnungen gab es ein Plus. Die Offensive für bezahlbares Wohnen von Innenministerium, Mieterbund und Wohnungswirtschaft zeige Wirkung, sagte Vorstandschef Erk Westermann-Lammers.

Das Institut erwartet, dass die starke Nachfrage nach Förderkrediten für Immobilien auch im zweiten Halbjahr nicht nachlässt. Dazu könnte auch beitragen, dass zum 1. Juli der Zugang zu Fördermitteln für die Modernisierung oder Sanierung bestehender Mietwohnungen erleichtert wurde.

Die Investitionsbank selbst sieht sich gut aufgestellt, nachdem ihr die Ratingagentur Fitch für die Kreditwürdigkeit im Mai die Bestnote AAA gegeben hatte. „Die Bestnote erhöht unsere Chancen auf eine günstige Refinanzierung - und als Förderbank geben wir die Vorteile beim Einkauf der Mittel an die Menschen, Unternehmen und Kommunen in Schleswig-Holstein weiter“, sagte Westermann-Lammers.

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