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HSH-Nordbank-Prozess : Im Sommer Entscheidung über Nonnenmacher?

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erstellt am 11.Mai.2014 | 14:28 Uhr

Kiel/Hamburg | Die Staatsanwaltschaft Kiel will in wenigen Monaten über eine mögliche Anklage gegen den früheren HSH-Nordbank-Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher entscheiden. „Wir werden im Sommer über den Abschluss des Verfahrens entscheiden“, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Sonntag. Die Behörde ermittelt gegen Nonnenmacher wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung und des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Entlassung des früheren HSH-Vorstandsmitglieds Frank Roth.

Derzeit würden unter anderem Zeugenaussagen und schriftliche Unterlagen ausgewertet, sagte Heß. Der frühere HSH-Manager hatte Anfang 2013 über seinen Anwalt mitteilen lassen, er gehe davon aus, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wird.

Heß bestätigte einen „Focus“-Bericht, wonach auch gegen den Ex-Chef des insolventen Sicherheitsunternehmens Prevent, Thorsten Mehles, ermittelt wird. Es gehe um den Verdacht der Untreue beziehungsweise des Betrugs. Die Firma, die in den Fall verstrickt sein soll, hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Nonnenmacher steht seit Juli 2013 gemeinsam mit seinen früheren Vorstandskollegen von der HSH Nordbank in Hamburg vor Gericht. Dabei geht es um die Geschäfte mit dem Codenamen „Omega“, die der Bank hohe Verluste eingetragen haben.

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