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Ökolandbau : Gute Aussichten: Land rechnet mit mehr Flächen für Bioanbau in SH

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Aus der Onlineredaktion

Lanwirtschaftsminister Habeck freut's: In 2016 gab es 80 Biobetriebe mehr als im Jahr zuvor.

Kiel | Mehr Biobauern in Schleswig-Holstein: Ende 2016 habe es 600 ökologisch wirtschaftende Betriebe im Land gegeben, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Montag in Kiel. Das sei ein Zuwachs von 80 Betrieben gegenüber 2015.

Die Nutzung von Flächen zum Gewinn von Biogas, niedrigere Erträge im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft und günstigere Bioware aus dem Ausland - der Umstieg auf Bioanbau fällt nicht immer leicht. Das Land sieht den Erfolg in besserer Förderung.

Die Biobauern bewirtschafteten 2016 rund 49.200 Hektar und damit 8700 Hektar mehr als im Vorjahr. Insgesamt sind rund fünf Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen Ökoanbauflächen. Dabei vergrößert sich durchschnittliche Betriebsfläche der Ökolandbau-Betriebe seit Jahren: 2013 bewirtschafteten Biobauern im Schnitt 16 Hektar pro Betrieb, 2016 sind es 89 Hektar. 

Für Habeck liegt auf der Hand: Die damaligen Fördersätze konnten kaum einen Haupterwerbsbetrieb zur Umstellung bewegen. Dies zeige auch, dass die Maßnahmen der Landesregierung, wie die Anhebung der Fördersätze, wirkten. „Dieser Rekord ist ein großer Erfolg. Wir haben der Stärkung des Ökolandbaus seit Beginn der Legislaturperiode hohe Priorität eingeräumt.“ Auch dieses Jahr gibt es nach Angaben des Ministers weiterhin großes Interesse von Landwirten, in den Ökolandbau zu wechseln. „Deshalb können wir auch dieses Jahr mit einem Flächenzuwachs von mehreren tausend Hektar rechnen.“

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erstellt am 27.Feb.2017 | 13:39 Uhr

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