Dünnschicht-Solarmodule : Günstigere Solarzellen

Die Basler AG hat in den vergangenen drei Jahren in einem vom Land geförderten Projekt Entwicklungen vorangetrieben, die es möglich machen, Solarzellen künftig günstiger zu produzieren.

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30. Oktober 2012, 10:54 Uhr

Ahrensburg | Das geht aus einer Mitteilung der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes (WTSH) hervor. Hintergrund: Dünnschicht-Solarmodule bestehen zum Teil aus empfindlichen Materialien wie Silizium und Glas. Jeder Produktionsschritt ist eine sensible Ange legenheit und kostet entsprechend. Ist das Material schlecht oder entstehen während der Produktion Fehler, ist das Endprodukt häufig nicht mehr verwendbar. Je schneller ein Fehler während der Herstellung entdeckt wird, desto besser.
Aus diesem Grund hat Basler ein "optisches" Kontrollsystem entwickelt. "Das Herzstück für die optischen Inspektionen bilden unsere digitalen Kameras", sagt Dietmar Ley, Vorstandsvorsitzender der Basler AG. "In Kombination mit dem von uns entwickelten neuen Beleuchtungsmodul und einer neu entwickelten Bildverarbeitungssoftware sind wir nun in der Lage, jede relevante Inspektion in der Herstellung von Solarmodulen umzusetzen." Das Land unterstützte das Vorhaben 2009 mit 870.000 Euro.

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