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Kiel und Umgebung : Falschgeld-Razzia: Polizei durchsucht 18 Wohnungen

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 13 Männer, die Falschgeld der "Kieler Serie" in Italien drucken ließen. Rauschgift, Totschläger und Bargeld wurden sichergestellt.

Kiel | Auf der Jagd nach Falschgeld haben Kripo-Beamte am Dienstag in Kiel und Umland 18 Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich gegen 13 überwiegend junge Männer im Alter zwischen 20 und 44 Jahren, berichtete das Landeskriminalamt. Ihnen werde vorgeworfen, seit Anfang Juni mit gefälschten Banknoten von 10, 20 und 50 Euro in Schnellrestaurants, Tankstellen, Elektrogeschäften und Diskotheken bezahlt zu haben.

Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten etwas Rauschgift, einen Totschläger, Handys und insgesamt 10.500 Euro Bargeld sicher. Blüten fanden sie nicht. Jetzt gehe es darum, die Verbindungen der Beschuldigten untereinander und die Strukturen aufzuklären sowie die Hinterleute zu enttarnen.

Die Falschgelddienststelle im Landeskriminalamt war seit Anfang Juni verstärkt auf Blüten im Raum Kiel, aber auch in Rendsburg, Eckernförde, im Kreis Plön und zuletzt in Schleswig gestoßen. Bis Dienstag wurden laut LKA aus der sogenannten "Kieler Serie" 36 mal falsche Zehn-Euro-Scheine in den Verkehr gebracht. In 220 Fällen waren es 20-Euro-Fälschungen und 60 mal falsche Fünfziger. Die Blüten seien vermutlich professionell in italienischen Fälscherwerkstätten hergestellt worden, hieß es.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 13:20 Uhr

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