Programm zu Endometriose : Evotec und Bayer verlängern nach Erfolg Forschungskooperation

Das Pharmaunternehmen Bayer hatte 2012 eine Allianz mit Evotec geschlossen.
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Das Pharmaunternehmen Bayer hatte 2012 eine Allianz mit Evotec geschlossen.

Zehn Prozent der Frauen sind von Endometriose betroffen. Die zwei Unternehmen arbeiten an einem Heilmittel.

shz.de von
24. Juli 2017, 13:20 Uhr

Hamburg | Das Biotech-Unternehmen Evotec und der Pharmakonzern Bayer haben ihr Forschungsbündnis nach einem Erfolg verlängert. Ein Programm zum Frauenleiden Endometriose sei in die klinische Phase I überführt worden, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Bayer und Evotec hatten die Allianz im Oktober 2012 geschlossen. Dabei handelt es sich um gutartige, oft schmerzhafte Wucherungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut.

Diese wurde nun bis Ende 2018 verlängert. Im Rahmen der verlängerten Allianz sollen insgesamt vier klinische Kandidaten identifiziert werden. Von der Krankheit Endometriose sind den Angaben zufolge schätzungsweise zehn Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter betroffen.

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