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Lübeck : Euro-Aufwertung belastet Ergebnis bei Dräger

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Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern sieht sich trotz Gegenwind auf Kurs: Zwar sank das Ergebnis für die ersten neun Monate 2013 im Vergleich zum Vorjahr, gleichzeitig legte der Umsatz zu. Eine Prognose gab das Unternehmen auch für 2014 ab.

shz.de von
erstellt am 31.10.2013 | 15:15 Uhr

Lübeck | Die veränderten Wechselkursrelationen haben das Ergebnis des Dräger-Konzerns in den ersten neun Monaten dieses Jahres belastet. So sank das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 137,4 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2012 auf 111,3 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2013. Gleichzeitig hätten jedoch Auftragseingang und Umsatz zugelegt, teilte der weltweit tätige Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern am Donnerstag am Stammsitz in Lübeck mit.

Danach lag der Wert der Auftragseingänge von Januar bis September 2013 bei knapp 1,76 Milliarden Euro, das entspricht einer währungsbereinigten Zunahme gegenüber dem gleichen Zeitraum 2012 um 1,9 Prozent. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum währungsbereinigt um 3,2 Prozent auf rund 1,66 Milliarden Euro (Januar bis September 2012: rund 1,65 Milliarden Euro).

Für 2013 erwartet Dräger weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent. Vor allem auf Grund der negativen Währungseinflüsse dürfte die EBIT-Marge im unteren Bereich der prognostizierten Bandbreite von 8 bis 10 Prozent liegen. Für 2014 erwartet Dräger für beide Unternehmensbereiche – vorausgesetzt, die Wechselkurse sowie die Entwicklung in den relevanten Märkten verschlechtern sich nicht weiter – ein über der Marktentwicklung liegendes Umsatzwachstum und eine Konzern EBIT-Marge zwischen 8 und 10 Prozent.

Dräger beschäftigt weltweit etwa 12.500 Mitarbeiter.

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