Umsatzplus erwartet : Einzelhandel optimistisch fürs Weihnachtsgeschäft

Die Geschenkesuche soll dieses Jahr wieder mehr Kunden in die Läden ziehen.
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Die Geschenkesuche soll dieses Jahr wieder mehr Kunden in die Läden ziehen.

Spielwaren, Schmuck und Tablets: Der Einzelhandel in Schleswig-Holstein rechnet für die Weihnachtszeit mit einem Umsatzplus. Insbesondere Unterhaltungselektronik steht bei den Kunden hoch im Kurs.

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20. November 2013, 07:06 Uhr

Kiel/Hamburg | Der Einzelhandel in Schleswig-Holstein zeigt sich vor dem Weihnachtsansturm in diesem Jahr optimistisch. „Wir sind zuversichtlich, dass wir jetzt gegen Ende des Jahres mit guten Geschäften das bisher durchwachsene Jahr ausgleichen können“, sagte Monika Dürrer, Geschäftsführerin des Einzelhandelsverbandes Nord. Sie rechne für die Weihnachtszeit mit einem Umsatzplus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dabei spiele die gute Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung den Händlern in Schleswig-Holstein in die Hände. „Jeder weiß, dass es sich zurzeit nicht lohnt, das Geld zur Bank zu bringen. Da liegt die Überlegung nahe, sich etwas zum Fest zu gönnen“, meint Dürrer. Spielwaren, Lebensmittel, Schmuck, Parfüm, Tablets und Smartphones würden dieses Jahr besonders nachgefragt. „Viele Kunden werden auch wieder Gutscheine verschenken, so dass sich das Weihnachtsgeschäft bis in die erste Januarwoche hinein verlängert“, sagte Dürrer. Zwar würden immer mehr Kunden ihre Geschenke im Internet bestellen, viele von ihnen würden sich jedoch auch online informieren und im Geschäft einkaufen.

Auch der Hamburger Einzelhandel plant mit guten Umsätzen. Im stationären Einzelhandel erwarten 29 Prozent höhere Umsätze als im Vorjahr, 45 Prozent rechnen mit etwa gleichbleibenden Erlösen. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Umfrage der Handelskammer hervor, an der sich 318 Firmen beteiligten. Ein Viertel rechnet mit weniger Geld in der Kasse. Anders sieht es bei den gelieferten Waren aus: Über Internet- und Katalog-Bestellungen sollen die Umsätze bei 45 Prozent der Befragten über Vorjahresniveau steigen. 17 Prozent erwarteten weniger Erlöse.

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