Zukunfts- und Altersvorsorge : Die Zukunft im Blick: Sicherheit für Ihre Kinder

Guter Rat ist teuer – für die eigenen Kinder jedoch ist er umsonst. Was aber benötigt Ihr Kind in der Zukunft außerhalb von Erfahrungswerten, Tipps und einem Bausparbuch?

shz.de von
19. Mai 2015, 08:33 Uhr

Vielleicht sagen Sie sich, dass noch Zeit ist, diese Fragen zu beantworten. Doch Sie kennen das: Die Zeit vergeht manchmal schneller als einem lieb ist. Mit der Zukunfts- und Altersvorsorge kann man deshalb nicht früh genug beginnen.

Zunächst einmal gilt der Satz: „Eine gute Ausbildung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung Ihrer Kinder.“ Nach der Schulzeit warten entweder das Studium oder eine klassische Berufsausbildung. Beides ist für Ihre jungen Erwachsenen eine finanzielle Herausforderung und eine gänzlich neue Erfahrung. Glücklich ist, wer seinen Kindern hier finanziell zur Seite stehen kann oder zumindest in der einen oder anderen brenzligen Situation einen Notgroschen beizusteuern hat.

Banken und unabhängige Berater stehen Ihnen bezüglich der Vorsorgemöglichkeiten gern zur Seite und empfehlen Ihnen eine mittlerweile große Bandbreite an Sparoptionen zur Unterstützung Ihrer Kinder. Denn die Zukunft hält viele Herausforderungen, aber auch Wünsche bereit - seien es Berufsausbildung oder Studium, die Gründung einer eigenen Familie oder das erste eigene Auto.

Auch für die Versorgung Ihres Nachwuchses im Alter kann bereits jetzt der erste Grundstein gelegt werden - denn auch Ihre Jüngsten möchten im Rentenalter nicht jeden Cent zweimal umdrehen. Das beste Mittel dagegen: So früh wie möglich an die private Altersvorsorge denken.

„Zeit ist Geld“, sagt Barbara Rück, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Die gesetzliche Rente ist eine wichtige Säule. „Sie allein wird aber nicht reichen, gerade wenn man bedenkt, dass das Rentenniveau seit Jahren deutlich sinkt und später ein größerer Teil als heutzutage steuerpflichtig ist.“ Deshalb sollte man sich um die private Altersvorsorge kümmern, sobald man das erste Geld verdient.

Vor der Altersvorsorge sollten jedoch auch die Risiken von Gegenwart und naher Zukunft abgesichert sein. „Darunter fallen die Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung, falls Hinterbliebene abzusichern sind“, sagt Rück. Denn die private Altersvorsorge kann man nicht zahlen, wenn man etwa durch Krankheit nicht mehr arbeiten kann und dann nichts mehr verdient.

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