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Nördlich des Bordesholmer Dreiecks : Deutsch-Dänischer Plan: A7-Ausbau im Norden von SH

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Die Jütlandroute soll trotz des geplanten Fehmarnbelttunnels die wichtigste Verkehrsachse zwischen den Ländern sein.

Haderslev/Kiel | Die deutsch-dänische Verkehrskommission strebt langfristig einen Ausbau der A7 auch nördlich des Bordesholmer Dreiecks an. Wie das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium am Montag weiter mitteilte, gehöre auch der Ausbau der sogenannten Marschbahnlinie an der Westküste mit vollständiger Elektrifizierung und zweigleisigem Ausbau zu den Zielen.

Bei einer Tagung in Haderslev (Hadersleben) in Südjütland bekräftigten die Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD/Kiel) und Hans Christian Schmidt (Kopenhagen) nach Angaben des Kieler Ministeriums die große Bedeutung der Jütlandroute.

Diese bleibe auch nach Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels die wichtigste Verkehrsachse zwischen beiden Ländern. Das gelte sowohl für die A7, die in Dänemark als E45 fortgeführt wird, als auch für die in weiten Teilen parallel laufende Bahnlinie von Hamburg bis in den Norden Jütlands, sagte Meyer. Die Erwartungen seien beiderseits der Grenzen hoch.

Meyer: „Wir können die finanziellen Rahmenbedingungen aber nicht ausblenden, sondern müssen das verkehrspolitisch notwendige mit dem fiskalisch Machbaren klug kombinieren.“ Der Minister appellierte an den Bund, bei der Mittelvergabe Schleswig-Holsteins Rolle als Handelsdrehscheibe zwischen Skandinavien, dem Ostseeraum und Kontinentaleuropa zu berücksichtigen.

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erstellt am 16.Nov.2015 | 16:15 Uhr

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