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Thyssen Krupp Marine Systems in Kiel : Callsen: Landesregierung half Werft TKMS zu wenig bei U-Boot-Auftrag

vom

TKMS kämpfte um einen wichtigen Auftrag und verlor. Johannes Callsen (CDU) sagt: „Das darf nicht wieder passieren.“

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2016 | 16:34 Uhr

Kiel | Der CDU-Wirtschaftspolitiker Johannes Callsen hat von der Landesregierung mehr Unterstützung für die Kieler Werft Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS) beim Werben um U-Boot-Aufträge gefordert. „TKMS hat ohne jede Begleitung - geschweige denn Unterstützung - durch die Landesregierung um einen der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte gekämpft und gegen einen Staatskonzern verloren“, sagte Callsen am Donnerstag.

Ende April war TKMS bei der Ausschreibung eines Milliardenprojekts zum Bau von zwölf U-Booten in Australien leer ausgegangen. Die dortige Regierung wählte stattdessen den staatlichen französischen Schiffbaukonzern DCNS.

Bestätigt sieht er sich durch die Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage. Demnach hat die Regierung anlässlich eines Besuchs von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) im Februar 2015 auf der Werft mit ihm darüber gesprochen. Es gehe um 2000 hochqualifizierte Werftarbeitsplätze im Norden, sagte Callsen. „Das darf nicht wieder passieren.“

Der Besuch von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) Anfang der Woche in Norwegen, bei dem es auch um einen norwegischen U-Boot-Auftrag gegangen war, müsse der „Anfang einer engen Begleitung und Unterstützung der Bewerbung durch die Landesregierung sein“.

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