zur Navigation springen

Bürgschaftsbank optimistisch: „Im Norden sind wir stark“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2014 | 13:17 Uhr

Diese Nachricht der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein hat schon Tradition: „Im Norden sind wir stark“. Die Diagnose traf auch 2013 zu: „In den Kreisen Nordfriesland und Pinneberg vor allem aber im Kreis Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg haben wir 2013 gemessen an der Einwohnerzahl das größte Neukundengeschäft gemacht“, erklärte gestern Geschäftsführer Hans-Peter Petersen. Vor allem das nach wie vor boomende Handwerk und der Einzelhandel, der vom guten Konsumklima profitiere, seien Schwerpunkte des Bürgschaftsgeschehens gewesen. Insgesamt war 2013 laut Petersen ein „normal gutes Jahr“. Wegen der flauen Konjunktur sank das Volumen der Bürgschaften und Garantien leicht um 1,7 Prozent auf 65,4 Millionen Euro. Der Umfang der ausgelösten Investitionen ging von 237 auf 223 Millionen Euro zurück und die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze sank auf 10 000 – nach 11 700 im Vorjahr.

Erfreulich: Der Anteil der Bürgschaften für Investitionen stieg im dritten Jahr in Folge, zuletzt auf 72 Prozent. Unmittelbar nach der Finanzkrise waren es unter 60 Prozent. Und laut Co-Geschäftsführer Gerd-Rüdiger Steffen investieren jetzt endlich auch wieder Industriebetriebe, die sich lange zurückgehalten haben.

Höchst erfreulich ist nach seinen Angaben auch der Start ins Jahr verlaufen. Im ersten Quartal steigerte das Förderinstitut, das einspringt, wenn der Hausbank das Kreditrisiko ohne zusätzliche Sicherheiten zu hoch erscheint, das Neugeschäft um zehn Prozent auf 20,5 Millionen Euro. „Die Zahlen bestätigen die gute aktuelle Stimmung in der Wirtschaft des Landes“, so Steffen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert