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IFW Kiel : Bernhard-Harms-Preis für Ökonom Abhijit Banerjee

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Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel ehrt den indischstämmigen Wissenschaftler Abhijit Banerjee mit der Auszeichnung. Der Ökonom forscht zur Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 12:04 Uhr

Kiel | Der mit 25.000 Euro dotierte Bernhard-Harms-Preis des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel geht in diesem Jahr an den international renommierten Wirtschaftswissenschaftler Abhijit Banerjee. „Banerjee ist einer der weltweit bekanntesten Ökonomen zum Thema Armutsbekämpfung“, würdigte das IfW am Montag den aus Indien stammenden Wissenschaftler.

Der 53-jährige Professor lehrt in den USA am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Seine Methoden zur Bewertung von Entwicklungspolitik hätten einen „umwälzenden Einfluss“ gehabt, würdigte das IfW. Mit seinem Buch „Poor Economics“ habe Banerjee gemeinsam mit Esther Duflo einen ökonomischen Bestseller zum Thema Armutsbekämpfung geschrieben.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon berief den Wissenschaftler 2012 in das High Level Panel zur Vorbereitung neuer Entwicklungsziele für die UN.

Banerjee studierte in Indien und promovierte in den USA an der Harvard University. Seit 2003 ist er Ford Foundation International Professor of Economics und Direktor des Abdul Latif Jameel Poverty Action Lab am MIT. Bei der Preisverleihung am 7. Oktober in Kiel wird Banerjee eine Festvorlesung darüber halten, wie sich in Entwicklungsländern die Verhältnisse verbessern lassen.

Der Bernhard-Harms-Preis wird vom IfW alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit verliehen, „die sich durch hervorragende Leistungen auf dem Gebiet weltwirtschaftlicher Forschung ausgezeichnet hat oder die durch ihre Tätigkeit in der Wirtschaftspraxis einen herausragenden Beitrag zur Förderung weltwirtschaftlicher Beziehungen geleistet hat“. Zuletzt erhielt 2012 Prof. Gene Grossman von der Princeton University die Auszeichnung.

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