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Wohnwagen : Bei Hobby geht's bergauf

vom

Der Wohnwagenhersteller Hobby aus Fockbek will Mitte 2014 eine neue Baureihe auf den Markt bringen. Die Kurzarbeit soll früher als geplant wieder beendet werden.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Fockbek | Die Lage beim Fockbeker Wohnwagenhersteller Hobby entspannt sich offenbar rascher als erwartet. „Ich bin optimistisch, dass die Kurzarbeit bei uns nur bis Ende Februar dauern wird“, sagte Unternehmenschef Harald Striewski dem sh:z. Es gebe erste positive Signale, dass das Geschäft wieder anziehe. Bei Hobby wird seit September kurzgearbeitet. Grund waren Absatzeinbrüche auf den Märkten in Holland und Südeuropa infolge der Euro-Krise.

Hobby mit einem geschätzten Umsatz von etwa 200 Millionen Euro werde auch im Krisenjahr keine Verluste einfahren, betonte Striewski. Er gehe davon aus, dass das Unternehmen „eine schwarze Null“ erreiche. Konkrete Zahlen nannte er jedoch nicht. Im Gegensatz zu Mitbewerbern verzichtete der Hersteller auf betriebsbedingte Kündigungen. Striewski: „Es gab in der Geschichte von Hobby immer mal Durststrecken. Anschließend ging es wieder bergauf, und dann wurden alle Mitarbeiter auch wieder gebraucht.“

Gemeinsam mit der Tochterfirma Fendt liegt der Hobby-Marktanteil in Europa bei 47 Prozent. Um diesen Anteil noch auszubauen, soll Mitte 2014 eine weitere Baureihe auf den Markt kommen. Zudem will sich Hobby auch im Segment Kastenwagen-Ausbau stärker etablieren als in der Vergangenheit. Bisher wird dieses Segment unter anderem von Fahrzeugen wie dem VW-Bus California geprägt.

Hobby-Chef Striewski (76) kündigte zudem an, dass das von ihm im Jahr 1967 gegründete Unternehmen weder zu seinen Lebzeiten noch danach veräußert werden solle. Derzeit schaffe man die Grundlagen dafür, dass Hobby nach dem Tode seines Gründers in eine Stiftung überführt werden könne. Bereits vor einigen Jahren hatte ein Interessent mehr als eine Milliarde Euro für den Konzern geboten.

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