Nach dem Insolvenzantrag : Beate Uhse: Sachwalter sieht gute Chancen für Sanierung

Erotikspielzeug und Reizwäsche in einem Geschäft des Unternehmens Beate Uhse in Flensburg.
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Erotikspielzeug und Reizwäsche in einem Geschäft des Unternehmens Beate Uhse in Flensburg.

Das Erotik-Unternehmen habe mit dem Insolvenzverfahren den richtigen Schritt gemacht.

shz.de von
18. Dezember 2017, 16:07 Uhr

Flensburg | Der im Insolvenzverfahren des Erotik-Unternehmens Beate Uhse eingesetzte vorläufige Sachwalter Sven-Holger Undritz sieht Chancen für eine Sanierung des Unternehmens. „Beate Uhse hat mit dem Insolvenzantrag den richtigen Schritt gemacht, um die angestrebte Sanierung der Unternehmensgruppe erfolgreich umzusetzen“, sagte Undritz am Montag.

„Wir werden in den nächsten Wochen Gespräche führen und die verschiedenen Möglichkeiten ausloten, um dieses Traditionsunternehmen zu erhalten.“ Undritz aus der Kanzlei White&Case gilt als einer der führenden deutschen Insolvenzexperten.

Das Amtsgericht hatte am Freitag dem Antrag des Unternehmens entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Damit bleibt der Vorstand im Amt und behält einen großen Teil der Verfügungsgewalt über das Unternehmen.

„Nur wenn eine realistische Chance auf eine nachhaltige Sanierung des Unternehmens besteht, stimmt das Gericht dieser Form des Insolvenzverfahrens zu“, sagte der juristische Berater des Vorstands, Justus von Buchwaldt.

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