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Autokraft und Co. : Auch Schulbusse betroffen: Streik beim Busverkehr in SH

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Der Streik soll heute bis Betriebsschluss dauern. Es gibt Einschränkungen im ganzen Land.

Kiel | Die Gewerkschaft Verdi hat die Warnstreiks bei privaten Busunternehmen in Schleswig-Holstein fortgesetzt. Seit 2.45 Uhr gebe es im gesamten Bundesland Einschränkungen im Busverkehr, sagte ein Verdi-Sprecher am Freitagmorgen. Betroffen seien vor allem die Linienbetriebe sowie der Schulbusverkehr.

Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Busfahrer im Land von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt würden. Verhandlungen mit dem Omnibus Verband Nord hätten zu keinem Ergebnis geführt.

„550 Busse gehen heute nicht raus“, sagte Gerhard Mette, Verdi-Landesfachbereichsleiter – von etwa 600, die gewöhnlich Fahrgäste transportieren. „Das ist schon massiv“, so Mette weiter. 1000 Beschäftigte seien im Streik. „Wir gehen davon aus, dass der Streik bis Betriebsschluss andauert“, hieß es in einer Mitteilung.

Von den Streiks betroffen ist unter anderem das größte Omnibusunternehmen des Landes, Autokraft. Die Deutsche Bahn teilte mit, online Streikfahrpläne zu veröffentlichen.

Busse folgender Unternehmen fahren heute laut Verdi-Angaben nicht:

Flensburg:

Autokraft Flensburg

 

Westküste:

Autokraft (Husum, Niebüll, Dithmarschen, Meldorf)
Niebüller Verkehrsbetriebe (NVB)
Röpke Liner
NOB-Rohde Husum

 

Kiel/Plön:

Autokraft Kiel-Wellsee

 

Lübeck/Ostholstein:

Autokraft (Heiligenhafen, Burg, Neustadt, Lübeck)
NOB-Rohde Eutin

 

Pinneberg-Steinburg:

Die Linie Elmshorn
Die Linie Kellinghusen
Kreisverkehrsgesellschaft Kreis Pinneberg (KviP) Uetersen

 

Südholstein:

Autokraft (Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Bergedorf)
Dahmetal, Kastorf
Ahrensburger Busbetriebsgesellschaft (ABG)
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erstellt am 11.Sep.2015 | 07:35 Uhr

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