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Einigung im öffentlichen Dienst : Angestellte bekommen mehr Geld

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Die Gehälter der 2,1 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen steigen um drei Prozent. 2015 gibt es nochmal mehr.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 20:28 Uhr

Hamburg | Die Gewerkschaft Verdi Nord hat die Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst „ausdrücklich begrüßt“. Dieser Abschluss sei für die Beschäftigten ein echter Erfolg, sagte Karin Hesse, Leiterin des Verdi Landesbezirks Nord am Dienstagabend in Potsdam. „Nicht zuletzt die mehr als 10.000 warnstreikenden Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben zu diesem Erfolg beigetragen.“ 

Die Einigung sieht vor, dass die 2,1 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen deutlich mehr Geld bekommen. Rückwirkend zum 1. März steigen die Gehälter um drei Prozent. Im kommenden Jahr gibt es nochmals 2,4 Prozent mehr.

Ein weiteres Ergebnis ist laut Verdi, dass die Auseinandersetzung um die Beschäftigten bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) ebenfalls beigelegt wurde. Sie hatten im vergangenen Jahr zu Streiks am Nord-Ostsee-Kanal geführt. „Nachdem sich das Bundesinnenministerium zuletzt vehement gegen den Abschluss eines Tarifvertrages für die Kolleginnen und Kollegen der WSV ausgesprochen hat, scheinen die Streiks des letzten Jahres und auch in dieser Tarifrunde endlich Wirkung gezeigt zu haben“, sagte Jochen Penke, der Tarifkoordinator im Verdi Landesbezirk Nord. Die jetzt vorliegende arbeitsrechtliche Gesamtzusage bedeute für die Kolleginnen und Kollegen eine echte Rechtssicherheit, bei allem was noch folge beim Umbau der der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Niemand habe mehr etwas zu befürchten, jeder werde sozial aufgefangen.

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