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Zwischen Brunsbüttel und Süderdonn : 14 von 140 Kilometern: Erster Teil der Westküstenleitung unter Strom

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Die Leitung soll helfen, den Windstrom in die Verbrauchszentren bis nach Süddeutschland zu bringen.

Brunsbüttel | Mit einem symbolischen Knopfdruck haben Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne) und Tennet-Geschäftsführer Urban Keussen am Montag den ersten Bauabschnitt der Westküstenleitung offiziell unter Spannung gestellt. „Es liegt noch ein Vielfaches an Etappen vor uns, bevor der Netzausbau zu deutlich spürbaren Verbesserungen bei Übertragungsengpässen zwischen Nord- und Süddeutschland führen wird“, sagte Keussen. Minister Habeck sagte, Schleswig-Holstein komme beim Netzbausbau gut voran.

Das rund 14 Kilometer lange und 42 Masten umfassende Teilstück zwischen Brunsbüttel und dem neuen Umspannwerk Süderdonn gilt als erstes Etappenziel beim Netzausbau für die Energiewende.

Die insgesamt rund 140 Kilometer lange Westküstenleitung wird zwischen Brunsbüttel und Klixbüll sowie von dort in einem geplanten weiteren Abschnitt bis zur dänischen Grenze gebaut. Ab 2019 soll die 380-kV-Stromleitung helfen, den an der Küste erzeugten Windstrom in die Verbrauchszentren in der Mitte und im Süden Deutschlands zu transportieren. Gleichzeitig unterstützt sie die geforderte Erhöhung der Übertragungskapazität in Schleswig-Holstein zwischen Deutschland und Dänemark.

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erstellt am 12.Dez.2016 | 16:18 Uhr

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