"Deutschland sucht den Superstar" : Wie weit sind Schleswig-Holsteins Superstars?

Zeigt Dieter Bohlens Daumen auch für die Kandidaten aus Schleswig-Holstein nach oben oder bekommen sie einen seiner fiesen Sprüche zu hören?
Zeigt Dieter Bohlens Daumen auch für die Kandidaten aus Schleswig-Holstein nach oben oder bekommen sie einen seiner fiesen Sprüche zu hören?

Noch nie wurde ein Schleswig-Holsteiner bei Dieter Bohlen Superstar. Doch diesmal könnte es klappen. Mindestens zwei Nordlichter sind bei DSDS noch im Rennen.

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16. Januar 2011, 04:39 Uhr

Köln | Dieter Bohlen und die Superstars - mindestens zwei Schleswig-Holsteiner sind noch im Rennen. Doch wer die Nordlichter sind, und ob sie im Fernsehen zu sehen sein werden - daraus macht RTL ein Riesen-Geheimnis. Zumindest aber haben die Talente aus dem Norden die erste Hürde auf dem Weg zum großen Ruhm schon genommen, durften vor der dreiköpfigen Jury mit Bohlen, Sänger Patrick Nuo und Sängerin Fernanda Brandao auftreten.
Am Samstag wurde nun das dritte von acht Castings gesendet. Doch Millionen von Zuschauern bekamen auch diesmal keinen Schleswig-Holsteiner zu sehen. Die Spannung steigt. Ob ihre Auftritte überhaupt ausgestrahlt werden, weiß - außer vielleicht den Machern bei RTL - noch niemand so genau. Nicht einmal Eva Richter von der Agentur "Die Pressetanten", die "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) betreut: "Auch wir erfahren von RTL erst kurz vor der Sendung, wessen Auftritt letztlich auch gezeigt wird."
Kieler konnte nicht überzeugen
Fast 35.000 meist junge Menschen wagten sich im August und September 2010 in die DSDS-Trucks - auch auf dem Kieler Asmus-Bremer-Platz und den Media Docks in Lübeck. Alle hofften, gut genug zu sein um ihr Können direkt vor Bohlen präsentieren zu dürfen. Viele schafften es, sangen dem Pop-Titanen etwas vor. In der vergangenen Staffel schaffte das auch der Kieler Timo Harder, ein Michael-Jackson-Fan. Doch Bohlen war nicht überzeugt: "Wir machen nen Deal: Ich benenn mein Klopapier nach dir, ansonsten wird das hier nix."
Aber andere Nachwuchs-Stars aus Schleswig-Holstein dürfen noch hoffen, sind genauso weit wie der Kieler. Sie haben ihren Auftritt vor der Jury gemeistert und damit viel Mut bewiesen. Für die meisten Teilnehmer ist der große Traum aber damit schon ausgeträumt. Nur 135 schaffen es in den so genannten Recall. Wer nach Ansicht der Jury nicht das Zeug zum Superstar hat, wird knallhart ausgesiebt.
Das große Finale ist am 30. April. Ein Schleswig-Holsteiner war bei der Kult-Sendung noch nie ganz vorne. Doch vielleicht klappt es diesmal. Die nächste Chance für einen Superstar aus dem Norden ist am Mittwoch, 19. Januar, ab 20.15 Uhr.

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