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Tödliche Unfälle 2017 : Weniger Menschen sterben auf Schleswig-Holsteins Straßen

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Die Zahlen gingen gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Und auch Verletzte gab es weniger. Eine Karte von shz.de dokumentiert die Unfälle.

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erstellt am 24.Okt.2017 | 14:38 Uhr

Wiesbaden | Auf Schleswig-Holsteins Straßen sind in den ersten acht Monaten dieses Jahres 68 Menschen ums Leben gekommen. Das waren zwölf weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Verletzten ging leicht um 2,7 Prozent auf 10.713 zurück.

Bundesweit starben auf den Straßen von Januar bis August 2122 Menschen. Damit blieb die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut dem Statistischen Bundesamt nahezu konstant. Die Zahl der Verletzten ging leicht um 1,7 Prozent auf 256.900 zurück. Insgesamt zählte die Polizei zwischen Januar und August nach Angaben der Statistiker 1,7 Millionen Verkehrsunfälle.

Die meisten Menschen starben auf Straßen in Bayern. Hier wurden 386 Fußgänger, Radler, Auto- oder Motorradfahrer getötet. Es folgen die Länder Nordrhein-Westfalen mit 333 und Baden-Württemberg mit 304 Verkehrstoten. Die meisten Verletzten zählten die Statistiker in Nordrhein-Westfalen (50.031), Bayern (46.280) und Baden-Württemberg (31.672). Dies sind zugleich die Einwohner-reichsten Bundesländer.

 

shz.de führt eine eigene Statistik zu tödlichen Unfällen in Schleswig-Holstein: Die Vorfälle traten in den ersten acht Monaten 2017 wie zu erwarten meist in viel befahrenen Bereichen auf, so gehäuft im Raum um Hamburg und entlang stark frequentierter Straßen. 23 der Unfälle geschahen auf Bundesstraßen, acht auf Autobahnstrecken. 25 der Todesfälle ereigneten sich innerorts. In und um Flensburg und Lübeck kam es jeweils zu vier, im Raum Kiel zu zwei tödlichen Verkehrsunglücken. Im Bundesstraßen- und Autobahn-armen Nordosten des Landes gab es vergleichsweise wenige Todesfälle auf den Straßen.

 
Woher kommen die Informationen?

shz.de hat die Polizeimeldungen ausgewertet. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht. Das Innenministerium gibt traditionell im Frühjahr eine offizielle Unfallstatistik heraus. Dieses Jahr wahrscheinlich Anfang März. Die offiziellen Ergebnisse können sich von denen von shz.de unterscheiden. Ursache dafür ist zum Beispiel, dass die Polizei nicht bei allen Unfällen mit Todesfolge Mitteilung macht.

mit dpa

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