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Sieben Seeleute blieben auf See : Vor 50 Jahren: Das Unglück der „Adolph Bermpohl“

vom
Aus der Onlineredaktion

Am 23. Februar 1967, vor 50 Jahren, ereignete sich vor Helgoland eines der schwersten Unglücke in der Geschichte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Sieben Seeleute verloren im Orkan ihr Leben.

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erstellt am 22.Feb.2017 | 14:37 Uhr

Helgoland | Sieben tote Seeleute vor Helgoland. Das ist die traurige Bilanz einer der wohl schlimmsten Unglücke in der Geschichte der Seenotretter. In einem schweren Orkan am 23. Februar 1967, also vor genau 50 Jahren, blieben vier Männer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz DGzRS sowie drei zuvor gerettete Fischer auf See. Das Protokoll einer Katastrophe.

23. Februar 1967

Ein Donnerstag im Februar. Die Nordsee vor Helgoland ist kalt. Ein schwerer Nordweststurm fegt über das Meer. Der Wind nimmt immer weiter zu und entwickelt sich schließlich zu einem ausgewachsenen Orkan. Auf den Nordseeinseln werden Windgeschwindigkeiten von fast 150 Stundenkilometern gemessen. Immer höhere Wasserwände türmen sich auf. Der Sturm fegt die Gischt von den Wellenbergen. Wer mit seinem Schiff nicht schon ausgelaufen ist, verlässt an diesem Tag den Hafen nicht.

14.40 Uhr

Etwa 45 Seemeilen west-nordwestlich von Helgoland fährt der Fischkutter „J.C. Wrieden“. Im Sturm wird das Schiff beschädigt. Die Besatzung braucht Hilfe und setzt einen Funkspruch ab, der von der Seenotwache in Cuxhaven empfangen und weitergeleitet wird. Empfänger ist die Besatzung des auf Helgoland stationierten Seenotkreuzers „Adolph Bermpohl“. Die Männer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zögern keinen Moment. Es wird Funkkontakt mit den Fischern aufgenommen. Kurze Zeit später fällt, wie schon so oft in ihrem Leben als Retter, das Kommando zum Auslaufen. Mit an Bord, so wie bei jedem Einsatz, die Ungewissheit über den Ausgang der Fahrt. Kein Seenotretter weiß, was ihn auf See erwartet. Wie unberechenbar das Meer ist, besonders im Orkan, sollte sich an diesem Februartag zeigen. Als die „Adolph Bermpohl“ den Hafen von Helgoland verlässt, herrscht Windstärke 11. Orkan.

16.14 Uhr

Die Seenotretter sind bereits eineinhalb Stunden unterwegs. Wind und See genau gegenan. Es türmen sich Wellenberge bis zu sieben Metern Höhe auf. Die „Adolph Bermpohl“ kämpft sich durch die schwere See. Immer wieder fährt das Schiff die Wellen hinauf, um danach metertief und unter ohrenbetäubendem Lärm in das nächste Wellental zu krachen. Plötzlich ein Funkspruch der Küstenfunkstelle Norddeich Radio: Mayday.

Der Funkverkehr - Aufzeichnungen aus dem Jahrbuch 1968

Der Funkverkehr, der zwischen dem Seenotkreuzer, der Küstenfunkstelle Norddeich Radio und dem holländischen Fischkutter geführt wurde, während beide Schiffe im Orkan und bei einsetzender Dunkelheit versuchten die Rettung durchzuführen, ist auf Tonband aufgezeichnet worden. Der Wortlaut, vom Zeitpunkt des Eintreffens des Rettungskreuzers, ist wie folgt:

Bermpohl: Ja, Norddeich, wir sind jetzt bei dem Kutter, ich habe ihn gerufen, aber er antwortet nicht – nun wissen wir nicht, ob die Leute von Bord wollen oder ob wir versuchen sollen, ihn zu schleppen – nicht? Weiß nicht, ob wir zu dicht dran sind, dass er uns deshalb nicht hört – oder wir ihn nicht hören. – Können Sie mal mit ihm sprechen? Vielleicht hört er Sie besser.

Norddeich: Er hat Sie bereits gesehen, er sagte mir zum Schluss, er hat Sie bereits gesehen – Sie sind ganz nahe – aber ich werde ihn mal fragen – Hallo – Bürgermeister van Kampen – hören Sie mich?

Kampen: Wir verstehen Sie.

Norddeich: Bitte wiederholen Sie.

Kampen: Wir verstehen Sie.

Norddeich: Ja, das ist das Rettungsboot – das ist das lifeboat – wollen Sie von Bord oder soll das Boot schleppen – schleppen – towed or would you leave the ship?

Kampen: Das weiß ich niet, das weiß ich noch niet – wir können auch … (Störung) … biet mehr ver …(Störung) … nach Helgoland.

Norddeich: Bitte wiederholen Sie, wollen Sie von Bord geholt werden oder wollen Sie nach Helgoland geschleppt werden – did you want to tow to Helgoland?

Kampen: Bermpohl schleppen … wir haben … voll Wasser und der muß raus …

Norddeich: Bitte wiederholen Sie.

Kampen: … (unverständlich) …

Norddeich: Ja, Bermpohl, also ich kann den guten Mann nicht verstehen – haben Sie was verstanden?

Bermpohl: Nein, Norddeich Radio, ich hab´da nichts verstanden.

Kampen: Dat ist möglich, dat de Rettungsboot Bermpohl – dat he vorausdampft – habt das verstanden?

Norddeich: Verstanden – Achtung Bermpohl – ich glaube, er will, dass Sie vorausdampfen – er will hinterherkommen.

Bermpohl: Ja, das haben wir gut verstanden, hinterherdampfen … (Störung) … ja, wir sollen ihn nach Helgoland reinbringen. Ja, das ist in Ordnung – wie ist das mit dem anderen Kutter, mit J.C. Wrieden, ist da was unterwegs?

Norddeich: Bürgermeister van Kampen– einen Moment bitte – ja Bermpohl – da haben eben beide gesprochen – der Kutter und Sie – aber ich habe ungefähr beide verstanden – also Sie würden ihm jetzt vorausdampfen – ich sage ihm Bescheid, dass er Ihnen folgen soll – ja? Wenn Schwierigkeiten sind, dann höre ich ja hier mit – Bürgermeister van Kampen – Adolph Bermpohl hat verstanden – er dampft Ihnen voraus – er fährt vor Ihnen nach Helgoland – Bermpohl – noch mal Frage ob verstanden?

Kampen: Ich dampfe hinterher … (Störung) … ich dampfe genau – haben Sie gut verstanden.

Norddeich: Jawohl, gut verstanden. Bermpohl, er hat gut verstanden – er dampft hinterher.

Bermpohl: Ja, in Ordnung … ja, und wenn was ist, dann rufen Sie uns – falls die von Bord wollen, ja?

Norddeich: Ja, ich verstehe – hier läuft gerade noch ein anderer Fall an – ja, also, wenn was ist, ich höre ja mit – schönen Dank – also dann viel Erfolg.

Kampen: Hallo Norddeich, hören Sie mich?

Norddeich: Ich höre – bitte!

Kampen: … umdrehen können wir nicht – dat lifeboat …

Norddeich: Adolph Bermpohl – bitte mal kommen.

Kampen: … (Störung) … die Lotsenboot - … umdrehen können wir nicht … Wind …

Norddeich: Ich habe verstanden – Sie können nicht drehen – einen Moment – ich werde Bermpohl rufen. Bermpohl von Norddeich Radio. Bermpohl von Norddeich Radio. Bermpohl von Norddeich Radio. Bermpohl bitte melden.

Bermpohl: Norddeich – hier Bermpohl – bitte kommen.

Norddeich: Er sagt mir eben, er kann nicht wenden, er kann nicht drehen - es geht nicht.

Bermpohl: Jawohl, wo was Ähnliches hab ích mir wohl gedacht, er ist nicht hinter uns hergekommen – wir fahren jetzt wieder ran an den Kutter.

Norddeich: Was schlagen Sie denn vor?

Bermpohl: Ja – wir können ihn ja auch nicht in Schlepp nehmen, wenn er nicht drehen kann – er kann nicht drehen – ja – dann können wir ihn nicht in Schlepp nehmen.

Norddeich: Ja – verstanden, dann gibt’s also nur: die Leute runterzunehmen. – Dann ist also die einzige Möglichkeit, die Leute herunterzuholen, wenn sie wollen – ja.

Bermpohl: Ja – wenn sie wollen, dann nehmen wir sie mit – und wenn sie nicht wollen? Dann sollen wir nicht (oder dicht) bei liegen bleiben? – Erst mal sehen, wollen erstmal ranfahren.

Norddeich: Ja, verstanden – ich sage ihm Bescheid – Bürgermeister van Kampen: Bermpohl hat verstanden – er kann Sie aber auch nicht in Schlepp nehmen – er wird erstmal zu Ihnen ranfahren – er kommt jetzt auf Sie zu, um die Situation zu klären – over ob verstanden.

Kampen: … (Störung) … over.

Norddeich: Ja, verstanden -  Bermpohl … ich muß mich erst mal um einen anderen Fall kümmern – das geht erstmal so, ja?

Bermpohl: Es geht so – wir sind gleich ran – wir sind auf 200 Meter ran – tschüss dann. –

Norddeich: Ja, tschüss – ja. Wenn´s kritisch wird, ruft man ruhig dazwischen – aber nur wenn´s kritisch wird.

Bermpohl: Bürgermeister van Kampen – wollen Sie das Schiff verlassen? Do you want to leave the ship – or what … to do? Please come.

Kampen: Wir wollen das Schiff verlassen.

Bermpohl: Haben wir verstanden – Sie wollen das Schiff verlassen – ist das richtig so? over.

Kampen: Ja – wir wollen das Schiff verlassen – wir wollen das Schiff verlassen – over.

Bermpohl: Ja – ist in Ordnung – wir werden eine Leine rübergeben – wir werden achtern rankommen und – ich melde mich gleich wieder – wir besprechen eben die Lage – wir besprechen eben die Lage – und dann melde ich mich wieder – hören Sie?

Kampen: Ja – das ist gut gehört – Sie melden sich wieder.

Bermpohl: Ja – wir melden uns gleich wieder.

Bermpohl: Bürgermeister van Kampen – hören Sie mich?

Kampen: Gut verstanden – over.

Bermpohl: Ja – wir setzen unser Tochterboot aus – wir setzen unser kleines Tochterboot aus und kommen damit achtern ran – nicht? – binden Sie bitte Schwimmwesten um und dann nehmen wir Sie von Bord mit unserem Tochterboot – mit unserem kleinen Boot vom Achterdeck kommen wir an Sie heran – achtern – haben Sie verstanden?

Kampen: Ja, dat hab ich gut verstanden – Sie kommen mit de kleine Boot – holen uns ab - … mit kleene Boot holt Sie uns ab – hab ich dat gut verstanden?

Bermpohl: Ja – haben Sie richtig verstanden – seien Sie vorsichtig und nehmen Sie Schwimmwesten um – binden Sie Schwimmwesten um.

Danach haben die Seenotretter offensichtlich die Bergung eingeleitet.  

 

Der holländische Fischkutter „Burgemeester van Kampen“ meldet Wassereinbruch im Schiff. Position: etwa acht Seemeilen nördlich von Helgoland. Die dreimannstarke Besatzung benötigt dringend Hilfe. Das Schiff droht zu sinken. Die Seenotretter auf der „Adolph Bermpohl“ müssen eine Entscheidung treffen. Da sich bereits andere Schiffe in der Nähe des ersten Havaristen befinden, entscheiden sich die Seenotretter gegen 16.20 Uhr dazu abzudrehen und auf schnellstem Wege den holländischen Fischern zur Hilfe zu kommen.

17.13 Uhr

Die „Adolph Bermpohl“ erreicht den Ort des Geschehens. Die „Burgemeester van Kampen“ treibt jetzt etwa fünf Seemeilen nord-nordöstlich von Helgoland. Der Orkan wütet immer schlimmer. Das Deutsche Hydrographische Institut, das heutige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, spricht später von Wellenhöhen bis zu zehn Metern. Erste Versuche, dem Havaristen Geleit zu geben, damit dieser im Kielwasser des Seenotretters aus eigener Kraft den Hafen erreichen kann, scheitern. Der Fischkutter lässt sich nicht mehr manövrieren. Wie es den seit Stunden völlig durchnässten, unterkühlten und erschöpften Fischern geht, als Versuch um Versuch scheitert, lässt sich nur erahnen. Abschleppen aber wäre zu gefährlich. Auch der Versuch die Fischer über eine Leine abzubergen scheitert.

Vormann Paul Denker (v.l.) und seine Mannschaft Otte Schülke, Hans-Jürgen Kratschke, und Günter Kuchenbecker blieben im Orkan auf See. Archiv-Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Vormann Paul Denker (v.l.) und seine Mannschaft Otte Schülke, Hans-Jürgen Kratschke, und Günter Kuchenbecker blieben im Orkan auf See. Archiv-Foto: DGzRS – Die Seenotretter

 

Die drei Holländer wollen jetzt nur noch von Bord des Kutters. Ja - wir wollen das Schiff verlassen - wir wollen das Schiff verlassen - over wiederholten sie über Funk. Dann entscheiden sich die Männer der Seenotrettung zur letzten möglichen Variante. Inmitten tosender See setzen sie das kleine Tochterboot „Vegesack“ aus und versuchen sich dem Heck des Kutters zu nähern. Im meterhohen Wellengang wollen sie die Fischer abbergen. Ein riskantes Unterfangen.

18.20 Uhr

Etwa 40 Minuten nach Beginn des Rettungsmanövers die erlösende Nachricht von Bord der „Adolph Bermpohl“. „Drei Mann des Fischkutters ´Burgemeester van Kampen´ fünf Seemeilen nord-nordöstlich von Helgoland geborgen, Besatzung vollzählig, 'Adolph Bermpohl' läuft getrennt vom Tochterboot langsam vor dem Tochterboot nach Helgoland.“ Diese Meldung notiert die Küstenfunkstelle Elbe-Weser-Radio um 18.19 Uhr. Der Kutter musste zwar aufgegeben werden – die Besatzung aber schien gerettet. Das war die letzte Nachricht, die von Bord der „Adolph Bermpohl“ gehört wurde.

18.45 Uhr

Was nach dem Funkspruch geschah, ist bis zum heutigen Tag ungewiss. Die Männer der DGzRS haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dagegen entschieden, das Tochterboot auf offener See wieder aufzunehmen. Zu riskant bei dem noch immer tosenden Orkan. Stattdessen versuchten sie Landnähe nach Helgoland zu gewinnen. Gegen 18.45 Uhr will der Leuchtturmwärter auf Helgoland ein Schiff in der Nordeinfahrt zwischen Insel und der vorgelagerten Düne gesehen haben. Alle Boabachtungen sowie spätere Auswertungen über Tiefen und Lot-Aufzeichnugen von Bord des Rettungskreuzers sprechen dafür, dass sich das verhängnisvolle Unglück genau hier, wo sich das berüchtigte Sellebrunn-Riff befindet, wo sich im Sturm gewaltige, fast senkrechte Wasserwände auftürmen können, abgespielt hat.

Die „Adolph Bermpohl“ ist am Tag nach dem Orkan beschädigt und ohne Besatzung in der Nordsee treibend gefunden worden.

Die „Adolph Bermpohl“ ist am Tag nach dem Orkan beschädigt und ohne Besatzung in der Nordsee treibend gefunden worden.

Foto: Archiv-Foto DGzRS – Die Seenotretter

Eben solch ein Brecher muss es gewesen sein, der den Männern zum Verhängnis wurde. Durch das schlechte Wetter und vertriebene Seezeichen kam die „Adolph Bermpohl“ wohl näher als beabsichtigt an das Riff. Die Seenotretter versuchten anscheinend, sich an anderer Position und dadurch bereits mehr in Sicherheit wähnend als es tatsächlich der Fall war, das kleine Tochterboot mit den geretteten Fischern an Bord längsseits zu nehmen, um die völlig erschöpften und unterkühlten Männer an Bord des großen Rettungskreuzers zu nehmen. Darauf lässt die, wie sich später herausstellte, ausgekoppelte Maschine der „Adolph Bermpohl“ schließen. Genau in diesem Moment muss sich die See derart mächtig aufgetürmt haben, dass sie genau über den zwei Schiffen brach und sie unter sich begrub. Dabei wurde die „Adolph Bermpohl“ zum Kentern gebracht und auf das kleine Tochterboot geworfen. Die Seeleute hatten keine Chance. Wo auch immer an Bord sie sich befanden, sie wurden außenbords geschleudert und unter die Wasseroberfläche gezogen.

24. Februar 1967

Am Morgen des nächsten Tages fand man den Rettungskreuzer „Adolph Bermpohl“ in der Nordsee treibend. Von der Besatzung fehlte jede Spur. 24 Stunden später barg man auch das Tochterboot, das ebenfalls herrenlos umhertrieb. Beide Schiffe waren zwar schwer beschädigt, nehmen nach Reparaturen später aber wieder den Dienst auf. „Diese Momente neben dem dunklen Schiff, ohne zu wissen, ob nicht doch noch einer schwer verletzt drin liegt, das ist mit die schlimmste Erinnerung, die ich habe“, sagt Hinrich Pick, damals Steuermann der „Atlantis“. Der Helgoland-Versorger fand die besatzungslose „Adolph Bermpohl“ in den Morgenstunden nach dem Orkan.

 

Tagelang suchten zahlreiche Rettungsboote, Flugzeuge und Schiffe nach den Seenotrettern und den drei holländischen Fischern. Ohne Erfolg. Erst Monate später fand man drei der vier Seenotretter. Einer bleibt vermisst. Die Namen der auf See gebliebenen: Vormann Paul Denker, Hans-Jürgen Kratschke, Otte Schülke und Günter Kuchenbecker sowie die Fischer Jakob Vos, Schelto Westerhuis und Rommert Bijma.

Sie interessieren Sich für die Arbeit der Seenotretter vor Helgoland? shz.de hat die heutige Besatzung im Dienst auf hoher See begleitet. Eine Multimedia-Reportage finden Sie unter helgoland.shz.de

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