Vodafone Störung in SH : Vodafone-Kunden müssen sich in Geduld üben - Reparatur dauert an

Wie lange Vodafone braucht, um die Störung zu beheben ist unklar.

Wie lange Vodafone braucht, um die Störung zu beheben, ist unklar.

Seit Mittwoch sind 2200 Haushalte ohne Empfang. Die Reparatur des durchtrennten Kabels ist aufwendig.

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09. November 2017, 13:22 Uhr

Busdorf | Seit Dienstagmittag sind Telefon sowie die Internetverbindung von vielen Vodafone-Kunden in Schleswig-Holstein tot. Die Reparaturarbeiten einer gekappten Leitung gestalten sich schwierig und werden sich noch eine Weile hinziehen, wie die Vodafone-Pressestelle Donnerstagmittag miteilte.

Derzeit sind Sicherheitskräfte vor Ort, um einen Sicherheitsplan für den weiteren Verlauf der Arbeiten zu entwerfen. „Wir müssen den Bereich ausschachten und eventuell den Bahnverkehr kurzzeitig umleiten“, sagt Petendorf. In zwei bis drei Stunden soll das Konzept stehen.

Wenn der Bereich ausgehoben ist, geht es daran die zwei Kabelenden wieder zusammenzufügen. Ein Glasfaserkabel setzt sich aus zahlreichen einzelnen Kabelsträngen zusammen, ähnlich wie bei einem Pinsel, erläutert Petendorf. Eine Spezialfirma wird dann die einzelnen Stränge der jeweiligen Enden wieder zusammensetzen. Bis dahin bleiben die Haushalte weiterhin ohne Netz.

Insgesamt 2200 Haushalte im Postleitzahlgebiet 2400 sind derzeit ohne Festnetz-Anschluss sowie Internetzugang. Vor allem die Bewohner im Bereich Busdorf stehen derzeit auf der Leitung. Grund für den Ausfall ist eine gekappte Leitung, sagte Volker Petendorf von der Pressestelle des Telefonanbieters am Mittwoch. Die Schadstelle wurde inzwischen gefunden. Sie befindet sich entlang der Bahnstrecke im Bereich Busdorf. „Leider wurden die Glaskabel unterirdisch von Unbekannten beschädigt“, erklärt Petendorf. Zudem verlaufen Bahnschienen in der Nähe.

Zahlreiche Kunden machten ihrem Ärger über den Ausfall auf der Internetseite allestorungen.de Luft. In den meisten Fällen handelt es sich bei Kabelschäden um Kupferdiebe, die auf Beutezug sind. Doch dieses Mal haben sie eine Glasfaserleitung durchtrennt, sagt Petendorf. Betroffen sind aber nur die Kunden, die die Bit-Stream-Leitung nutzen, denn diese wurde gekappt.

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