Fahrt von Hamburg nach Kiel : Verschwundene Millionen aus Geldtransporter: Was wir wissen – und was nicht

Auf dem Rastplatz Rehbrook-Ost an der A21 sucht die Polizei am Freitagvormittag nach Spuren.

Auf dem Rastplatz Rehbrook-Ost an der A21 sucht die Polizei am Freitagvormittag nach Spuren.

2,3 Millionen Euro sind aus einem Geldtransporter in Schleswig-Holstein verschwunden. Die Polizei sammelt viele Spuren.

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29. Januar 2018, 14:22 Uhr

Kiel | Die Suche nach den verschwundenen Millionen aus einem Geldtransporter auf der Fahrt von Hamburg nach Kiel geht weiter. „Uns liegen noch keine neuen Erkenntnisse vor“, sagt der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Montag gegenüber shz.de. Die Polizei hatte am Freitag den Rastplatz Rehbrook-Ost bei Tremsbüttel (Kreis Stormarn) an der A21 mit Spürhunden nach möglichen Hinweisen auf den Verbleib von 2,3 Millionen Euro aus dem Geldtransporter abgesucht. Wie lange die Auswertung der Spuren voraussichtlich dauert, konnte Bieler nicht sagen.

Man habe auch die beiden Insassen aus dem Geldtransporter am Freitag verhört, Einzelheiten aus den Gesprächen wollte Bieler aber nicht mitteilen. Auch eine weitere Person wurde vernommen. Um wen es sich dabei handelt, sagte Bieler nicht.

Die mehrstündige Absuche des Rastplatzes war am Freitag beendet worden. Bis dato lagen der Polizei nur wenige Erkenntnisse vor. Das wurde bisher bekannt:

  • Auf der Fahrt von Hamburg nach Kiel hat der Geldtransporter zwei Mal angehalten. Der erste Stopp lag auf dem Rastplatz Rehbrook-Ost an der A21. Einem der Fahrer sei unwohl gewesen, deshalb gab es eine Pause. Der zweite Stopp war an einer Tankstelle an der B404 in Kirchbarkau.
  • Bei der betroffenen Geldtransport-Firma handelt es sich um das Unternehmen Prosegur, dessen Niederlassung in Schleswig-Holstein ihren Sitz in Melsdorf bei Kiel hat.
  • Bei der Ankunft des Geldtransporters in Kiel fehlten 2,3 Millionen Euro.

Die Karte zeigt die Orte, wo der Geldtransporter vorbei kam:

 
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