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Nach GDL Lokführer-Streit : Zugverkehr in SH wieder fahrplanmäßig

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Erst Lokführer-Streik, dann Brandanschläge – am Wochenende führen in SH und Hamburg noch viele Züge nach dem Notfahrplan. Nun hat sich der Zugverkehr auch im Norden normalisiert.

Hamburg/Kiel | Die Deutsche Bahn fährt in Norddeutschland wieder nach Plan. Zu Betriebsbeginn habe das Unternehmen am Montag wie erwartet vom Ersatzfahrplan auf den regulären Fahrplan umgestellt. „Fernverkehr, S-Bahnen, Regionalverkehr - alles läuft“, sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Noch am Wochenende war nur ein Drittel der Züge im Regionalverkehr unterwegs gewesen, da die Bahn in mehreren nördlichen Bundesländern am Notfahrplan festgehalten hatte. Ursache waren Brandanschläge an Bahnstrecken und deren Auswirkungen auf viele Verbindungen.

Nach tagelangem Ausnahmezustand wegen der Manipulationen und dem Streik der Lokführer solle der Zugverkehr in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen endlich wieder normal laufen, hieß es. Die Gewerkschaft GDL hatte ihren Streik am Samstagabend beendet - nach 64 Stunden im Personenverkehr und 75 Stunden im Güterverkehr. Bahn und Gewerkschaft wollen nach dem Ausstand wieder miteinander reden. Einen neuen Termin für Verhandlungen in dem Tarifkonflikt gibt es aber bislang nicht.

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erstellt am 10.Nov.2014 | 06:44 Uhr

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