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121 tödlich Verunglückte : Zahl der Verkehrstoten in SH gestiegen

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Im vergangenen Jahr gab es 121 Tote im Straßenverkehr. In Hamburg ist der Anstieg besonders stark.

Wiesbaden/Kiel/Hamburg | Auf Schleswig-Holsteins Straßen sind im vergangenen Jahr 121 Menschen tödlich verunglückt. Das waren 18 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg von 17,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Insgesamt kamen auf den Straßen im vergangenen Jahr 16.066 Menschen zu Schaden. Das waren 4,5 Prozent mehr als 2013. Gemessen an der Einwohnerzahl lag das Risiko, im Straßenverkehr ums Leben zu kommen, im Norden bei 43 Todesopfern je eine Million Einwohner.

In Hamburg verunglückten im vergangenen Jahr 38 Menschen tödlich – zwölf mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg von 46,2 Prozent. Unter den Bundesländern verzeichnete nur Bremen einen stärkeren Anstieg, allerdings auf einem sehr viel niedrigeren Niveau in absoluten Zahlen.

Im Vergleich der Stadtstaaten sind Hamburgs Straßen mit 22 tödlich Verunglückten je eine Million Einwohner deutlich gefährlicher als die in Berlin mit einer Quote von nur 15 und in Bremen mit 18 Verkehrstoten. Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr 9854 Menschen in Hamburg, eine Zunahme von 4,3 Prozent im Vergleich zu 2013.

Deutschlandweit starben im vergangenen Jahr 3368 Menschen auf den Straßen, 0,9 Prozent mehr als 2013. Das Statistische Bundesamt nannte als einen wesentlichen Grund die relativ milden Wintermonate und den sehr warmen, trockenen Frühling des vergangenen Jahres. Bei schönem Wetter werde mehr und häufig schneller gefahren. Zudem seien mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs. Dadurch steige die Schwere der Unfälle.

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erstellt am 25.Feb.2015 | 13:48 Uhr

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