Schnee und Glätte : Wintergewitter und mehrere Unfälle im Norden von SH

Ein polnischer Kleintransporter kam am Mittwochmorgen von der Fahrbahn der A7 zwischen Schleswig-Schuby und Tarp ab.
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Ein polnischer Kleintransporter kam am Mittwochmorgen von der Fahrbahn der A7 zwischen Schleswig-Schuby und Tarp ab.

Der Winter hat den Norden weiter fest im Griff. In Lübeck wurden minus 20,1 Grad gemessen.

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28. Februar 2018, 16:00 Uhr

Flensburg | Starker Schneefall und stürmische Winde haben in der Nacht zum Mittwoch in Teilen Nordfrieslands zu teils schwierigen Situationen auf den Straßen geführt. Im Raum Bredstedt türmte sich die weiße Pracht zum Teil mehr als einen halben Meter, sagte eine Polizeisprecherin. Außerhalb der Ortschaften kam es zu Schneeverwehungen. Auf der B200 im Bereich Haselund blieben mehrere Lastwagen stecken, teilte die Polizeidirektion Flensburg mit.

Autofahrer haben in und um Flensburg mit starkem Schneefall und Glätte zu kämpfen.
Karsten Sörensen

Autofahrer haben in und um Flensburg mit starkem Schneefall und Glätte zu kämpfen.

Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Vormittag. Auf den Nebenstraßen war zum Teil kein Durchkommen. Die Autofahrer hatten sich jedoch offensichtlich auf den Schneesturm eingestellt. In Flensburg sowie in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg zählte die Polizei in der Zeit von Dienstagabend 23 Uhr bis Mittwochmittag um 12 Uhr 53 Unfälle, die zumeist mit Blechschäden endeten, hieß es. Acht Personen wurden leicht verletzt.

  • Zwischen Neukrug und Abzweig nach Pobüll war die B200 am Morgen in beiden Richtungen gesperrt, mehrere Lkw standen quer.
  • Auf der L15 zwischen Wanderup und Tarp waren beide Fahrtrichtungen gesperrt. Dort gab es einen Unfall.
  • In Bredstedt und Husum fiel die Schülerbeförderung aus. Busunternehmen hatten ihre Fahrten eingestellt. Schulausfälle gab es am Mittwoch nach aktuellen Meldungen des Bildungsministeriums allerdings nicht. Auf shz.de/schulausfall informieren wir Sie, falls Unterricht ausfällt.

Aktuelle Verkehrsmeldungen finden Sie auf shz.de/verkehr.

Über den Norden des Landes zogen in der Nacht laut einem Sprecher des Deutschen Wetterdienstes Schneeschauer. „Vereinzelt hat es zwischen Flensburg und Kiel sogar geblitzt – ein sogenanntes Wintergewitter“, sagte der Sprecher. Einen Tiefstwert haben die Meteorologen in Lübeck-Blankensee mit minus 20,1 Grad gemessen. Der Schnee lag im ganzen Bundesland recht hoch. Bis zu 24 Zentimeter wurden gemessen. Die Hamburger konnten bei minus 13 Grad ihre warmen Jacken testen. In Kiel war die Temperatur bei nächtlichen Wolken nur auf minus 8 gefallen.

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„Trotz der Eisglätte und des Schneefalls kam es aber vergleichsweise zu weniger Unfällen“, sagte ein Sprecher der Polizei Lübeck. Am Dienstag hatte eine Massenkarambolage auf der Autobahn 24 bei Talkau für eine etwa zehnstündige Sperrung der Fahrbahn gesorgt. Schnee und Glätte hatten wohl zu der Unfallserie geführt.

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