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Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt : Weitere Streiks der Busfahrer möglich

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Das Angebot der Arbeitgeber sei inakzeptabel, sagt Verdi. Bis zu neuen Verhandlungen am 8. Oktober könnte es erneut Streiks geben.

Kiel | Die Verhandlungen für die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe in Schleswig-Holstein sind ergebnislos vertagt worden. Das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot sei völlig inakzeptabel gewesen, sagte Verdi-Pressesprecher Frank Schischefsky am Donnerstagabend. Demnach hatten die Arbeitgeber eine jährliche Lohnsteigerung von 1,8 Prozent bei einer Laufzeit von 42 Monaten angeboten.

Verdi fordert 250 Euro im Schnitt pro Monat mehr, um den Lohnabstand zu Busfahrern von kommunalen Arbeitgebern zu verringern. Das sind laut Gewerkschaft etwa 10,8 Prozent. Der Omnibusverband Nord kommt hingegen auf 12 Prozent. Zuletzt hatten sich am Dienstag beim vierten Warnstreik nach Verdi-Angaben etwa 1050 Busfahrer beteiligt.

Es sei damit zu rechnen, dass es in den kommenden Tagen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 8. Oktober zu weiteren Warnstreiks kommen wird, kündigte Schischefsky an.

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erstellt am 23.Sep.2015 | 20:22 Uhr

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