Schulausfall aktuell in SH : Sturm, Schnee, Glatteis: Wann fällt in Schleswig-Holstein die Schule aus?

Mit rund 70 Fahrzeugen und 150 Personen versuchte die Einsatzkräfte in Hamburg gegen glatte Straßen zu kämpfen.
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Blitzeis, Schneesturm, Eisregen: Wenn die Sicherheit auf dem Schulweg nicht gewährleistet werden kann, wird morgens entschieden, ob die Schule ausfällt.

Fällt heute die Schule aus? shz.de informiert aktuell über Schulausfälle in Schleswig-Holstein im Winter 2017/2018.

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23. März 2018, 06:49 Uhr

Wann und wo gibt es im Winter 2017/2018 wetterbedingten Schulausfall in Schleswig-Holstein? Wenn der Unterricht an Schulen ausfällt, erfahren Sie das hier.

Aktuell gibt es keine Hinweise auf witterungsbedingten Unterrichtsausfall (aktualisiert am 23. März, 06.49 Uhr).

Allgemein gilt, dass Eltern bei witterungsbedingten Verkehrsbehinderungen selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken oder nicht. Sobald die Schule in Schleswig-Holstein ausfällt, informieren wir hier und über unsere Kanäle Facebook und Whatsapp, in welchen Städten und Landkreisen der Schulunterricht nicht stattfindet.

Wie entscheidet das Bildungsministerium, wo die Schule ausfällt?

 

Maßgebliches Kriterium dafür, ob die Schule witterungsbedingt ausfällt, ist die Sicherheit von Schülern auf dem Schulweg. Das Bildungsministerium trifft die Entscheidung über Unterrichtsausfall auf der Grundlage eines Erlasses vom 13. Juli 2011. Der Ausfall erfolgt im Zweifel immer für alle Schulen eines Kreisgebietes, auch wenn nicht alle Schüler gleichermaßen gefährdet sind. Für Teile des Kreises wird Unterrichtsausfall nur angeordnet, wenn knapp und leicht verständlich bezeichnet werden kann, welche Schulen wo betroffen sind. In den kreisfreien Städten gilt die Anordnung in aller Regel für das gesamte Stadtgebiet. Ausnahme sind die nordfriesischen Inseln und Halligen, wo die Schulen vor Ort in Abstimmung mit dem Schulamt einen Schulausfall anordnen. Das Land hat eine Hotline (Bandansage) eingerichtet, die rund um die Uhr unter 0800/1827271 aktuell informiert. Außerdem wird auf den Internetseiten des Landes über aktuelle Schulausfälle informiert.

Grundsätzlich gilt: Eltern, die für ihr Kind eine besondere Gefährdung auf dem Schulweg durch die Witterungs- und Straßenverhältnisse befürchten, können ihr Kind zu Hause behalten oder es vorzeitig vom Unterricht abholen.

Warum wird erst morgens über den Schulausfall entschieden?

Meist muss bereits in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden vor Einsetzen des Berufsverkehrs auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Erkenntnisse beurteilt werden, „ob der Schulweg in Anbetracht der Witterungsverhältnisse ohne Gefahr für Leib und Leben zurückgelegt werden kann“, teilt das Land mit. Die Straßenlage wird dabei insbesondere über das gemeinsame Lagezentrum im Landespolizeiamt eingeschätzt. In der Regel bleibt keine Zeit, um nach einzelnen Gemeinden oder einzelnen Schulen zu differenzieren und für eine entsprechend differenzierte Unterrichtung der Öffentlichkeit zu sorgen. So ist zu erklären, dass bei Schulausfall regelmäßig das gesamte Kreis- beziehungsweise Stadtgebiet einbezogen wird.

Welche Wetterlagen führen zu Schulausfall?

Alle Verkehrslagen, die einen sicheren Schulweg gefährden, können zu Schulausfall führen. „Das kann beispielsweise das berüchtigte Blitzeis sein oder ein starker Schneesturm“, sagt Thomas Schunck, Pressesprecher des Bildungsministeriums auf Nachfrage von shz.de. In die Entscheidung werde neben der Verkehrslage auch die Meinung der Busunternehmen und des ÖPNV einbezogen. „Uns ist es wichtig zu betonen, dass die Eltern am Ende entscheiden, ob sie ihr Kind angesichts der Wetterlage zur Schule schicken möchten oder nicht.“ Temperaturen spielen bei der Entscheidung weniger eine Rolle.

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