Nord-Ostsee-Kanal : Schleuse Brunsbüttel: Große Südkammer nach Unfall wieder in Betrieb

An der „Rhonestern“ hat der Zusammenstoß mit der Schleusenwand deutliche Spuren hinterlassen.
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An der „Rhonestern“ hat der Zusammenstoß mit der Schleusenwand deutliche Spuren hinterlassen.

Ein Schiff ist mit Teilen der Schleuse kollidiert. Die Schleusenkammer wurde nicht so schwer beschädigt wie befürchtet.

shz.de von
29. März 2017, 12:00 Uhr

Brunsbüttel | Nach der Kollision eines Tankschiffs in der Brunsbütteler Schleusenanlage am frühen Mittwochmorgen ist der Betrieb am Mittag wieder aufgenommen worden. Der Unfallverursacher konnte die Schleusenkammer verlassen, sagte Thomas Fischer von der Wasser- und Schifffahrtsbehörde.

Der Kontakt mit dem Schiff hat Schäden am Mauerwerk der Schleuse hinterlassen.
Daniel Friederichs
Der Kontakt mit dem Schiff hat Schäden am Mauerwerk der Schleuse hinterlassen.

Das Tankschiff „Rhonestern“ hatte in der Nacht zum Mittwoch beim Einlaufen Teile des Tors gerammt und den Notanker geworfen. Bei der Havarie seien einige Dalben des Leitwerks beschädigt worden. Entgegen ersten Befürchtungen habe der Notanker des Schiffes aber nicht die Schienen des Schleusentors beschädigt, wie eine Überprüfung durch Taucher ergab. Die Funktion der Tore wurde vor Aufhebung der Sperrung geprüft.

Die unter portugiesischer Flagge fahrende „Rhonestern“ ist 162 Meter lang und 28 Meter breit. Sie ist auf dem Weg nach Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Das Schiff wurde ebenfalls beschädigt.

In Brunsbüttel stehen der Schiffahrt somit wieder alle Kammern zur Verfügung.

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