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Scandlines-Schiff beschädigt : Puttgarden-Rødby-Fähre kippt in polnischer Werft um

vom
Aus der Onlineredaktion

Die zwischen Fehmarn und Lolland eingesetzte Fähre „Prinsesse Benedikte“ ist bei einem Unfall in einer polnischen Werft havariert und wurde schwer beschädigt. Die Besatzung ist wohlauf.

Danzig/Puttgarden | Die auf der Vogelfluglinie zwischen Rødbyhavn und Puttgarden eingesetzte Fähre „Prinsesse Benedikte“ ist bei einem Werftaufenhalt in Polen stark beschädigt worden. Bei der Ausfahrt aus dem Schwimmdock gab es einen Unfall, bei dem das Schiff Leck schlug. Infolge dessen sei Wasser in den Maschinenraum eingedrungen, teilte die Reederei Scandlines in einer Pressemeldung mit. Die 142 Meter lange „Prinsesse Benedikte“ gilt als weltweit größte Hybridfähre.

Nach einer dreiwöchigen Werftliegezeit bei der Remontowa-Werft in Danzig sollte die Fähre nach der Installation eines neuen Scrubber-Abgasfiltersystems aus dem Schwimmdock Nummer 3 ausgedockt werden. Aus noch ungeklärter Ursache bekamen Dock und Fähre plötzlich Schlagseite. Das Schiff glitt vom Kielblock und trug schwere Beschädigungen davon. Menschen wurden nicht verletzt.

Nach dem Unglück muss nun untersucht werden, wie schwerwiegend die Schäden sind und welche Reparaturarbeiten anstehen. Eigentlich sollte die „Prinsesse Benedikte“ gleich nach ihrer Wiederkehr wieder in den Dienst gehen. Nun muss abgewartet werden, ob die Instandsetzung noch bis zu Beginn der nahenden Hauptreisezeit bewerkstelligt werden kann. Die Fähre ist eines von vier großen Schiffen, die auf der Route Rødby-Puttgarden im Dauereinsatz unterwegs sind.

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erstellt am 12.Mär.2015 | 10:43 Uhr

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