Pfingsten 2015 : Nach Staus in SH und HH: Rückreiseverkehr läuft reibungslos

Reiseverkehr trifft Baustelle: Besonders auf der vielbefahrenen A7 nördlich von Hamburg brauchten Autofahrer am Pfingstwochenende Geduld. Das befürchtete Verkehrschaos blieb jedoch aus.

shz.de von
25. Mai 2015, 15:21 Uhr

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Autofahrer haben am Pfingstwochenende mit langen Staus im Norden gekämpft, doch das befürchtete Verkehrschaos blieb zunächst aus. „Wir hatten Schlimmeres befürchtet“, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Bad Oldesloe. „Vielleicht sind die Tagesausflügler bei dem bedeckten Wetter zu Hause geblieben“. Auch rund um das für Staus bekannte Bordesholmer Dreieck gab es laut der Autobahnpolizei Neumünster wenig Verkehr.

Am Pfingstmontag floss der Verkehr wider Erwarten zunächst ohne große Zwischenfälle. Wegen des Pfingstrückreiseverkehrs habe man mit mehr Problemen gerechnet. Die Straßen seien zwar voll, aber noch laufe alles reibungslos, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Schleswig am Montagnachmittag. „Das hat bestimmt damit zu tun, dass die Bahn nicht mehr streikt.“ Zum Abend hin rechnete die Hamburger Verkehrspolizei vorübergehend mit einer Zuspitzung des Rückreiseverkehrs in Richtung Hansestadt.

Lange Staus mit mehr als 20 Kilometern Länge hatte es hingegen am Freitag etwa auf der Autobahn 7 gegeben - unter anderem wegen zahlreicher Baustellen nördlich von Hamburg. Hier staute sich der Verkehr zurück bis südlich des Elbtunnels. Auch auf der A1 kam es am Freitag zu längeren Staus, während am Samstag auf diesen Strecken bis zum Mittag „nicht mehr los als sonst“ war, wie ein Sprecher der Hamburger Verkehrspolizei sagte. Auf der A7 kam es am Samstag zeitweise zu stockendem Verkehr - auf mehr als zehn Kilometern Länge in Fahrtrichtung Norden.

Im nördlichen Schleswig-Holstein dagegen floss der Verkehr zu Beginn des Pfingstwochenendes vergleichsweise stetig. Zwar wurde hier ein „etwas stärkeres Verkehrsaufkommen als sonst“ registriert. Aber nur nach einem Unfall auf der Rader Hochbrücke am Freitag hätten sich kürzere Staus gebildet, bilanzierte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Schleswig.

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